Lebensmittel-Einkäufe
So shoppt Österreich online
Gurkerl.at in Auftrag gegebene Studie.
Was hat die Pandemie verändert?
Nicht viel - 74% der Österreicher*innen haben ihr Online-Kaufverhalten was Lebensmittel betrifft nicht verändert, 15% nutzten diese Möglichkeit häufiger. Allerdings handelte es sich bei letzteren nicht um ältere und damit gefährdetere Bevölkerungsschichten. Ganz im Gegenteil, 15% jener Über-65-Jährigen die online kaufen, verringerten ihr Konsumverhalten im Internet, während im Vergleich dazu nur 8% es steigerten. Etwa ein Fünftel der 18- bis 34-Jährigen bezog während der Pandemie mehr Lebensmittel über Online-Shops.
Es gab des Weiteren in Folge der Corona-Pandemie Umschwünge dahingehend, was Österreicher*innen im Netz erwarben. 12% kauften erstmals Nahrungsmittel online, 14% Möbel und Home Dekor, 9% Garten- und Baumarktartikel und 8% Sportausrüstung. Frische Lebensmittel wie Fleisch, Fisch oder Obst wurden am seltensten im Internet bestellt. Die häufigsten Online-Käufe andererseits beliefen sich auf Kosmetik und Hygieneartikel, Schuhe und Kleidung, Vitamine und Artikel für Haus und Garten.
Wie steht es um die Beliebtheit von Online-Shopping?
33% verbinden positive Gefühle damit, 34% betrachten es neutral, 24% finden es langweilig und 9% empfinden es als irritierend im Internet Nahrungsmittel zu bestellen. Am beliebtesten ist Online Shopping in der Altersgruppe 18-24, die auch das höchste Maß an positiven Gefühlen damit verbindet. Am meisten genutzt werden die Angebote allerdings von den 45- bis 54-Jährigen, die eine neutrale Einstellung dazu pflegen und primär ein Mittel zum Zweck darin sehen. Bei Pensionist*innen im Alter von 65 war der Online-Kauf am unbeliebtesten, 16% empfanden diesen sogar als irritierend.
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