70 Prozent der Jungen sind ungeimpft

Kreative Impfideen sollen helfen

70 Prozent der Jungen sind ungeimpft

Der größte Teil der Jungen ist nicht gegen Corona geimpft. Gerade sie stecken sich an. 

Wien. Mehr als 500 Neu­infektionen binnen eines Tages. Der Großteil davon sind junge Menschen. Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein sagt: „Das Alter der positiv Getesteten beträgt im Schnitt 20 Jahre.“ Die hohen Ansteckungszahlen bei den Jungen haben ihre Gründe.

Festivals als Virentreiber 

Erstens: Im Vergleich sind sie kaum gegen das Coronavirus geschützt, 70 Prozent von ihnen sind nicht voll immunisiert. Bei den unter 15-Jährigen sind nicht einmal drei Prozent geimpft. Insgesamt hat in Österreich zumindest die Hälfte der Bevölkerung beide Stiche.
Festivals als Virentreiber. Der zweite Grund für die vielen Infektionsfälle bei unter 25-Jährigen ist deren hohe Mobilität. Sie besuchen Festivals und Diskotheken und stecken sich dabei an. Hierzulande hat der Gesundheitsminister deshalb die Regeln für die Nachtgastro bereits verschärft (Impfung oder PCR-Test). Aber bei wilden Partys tummeln sich immer noch zu viele Junge ohne Kontrolle. Dort kommt es zu Infektionen.

Generelle Impfpflicht von Manager gefordert

Impfrate erhöhen. Die Impfrate der Jungen müsse unbedingt erhöht werden, betonen Experten. Im oe24.TV-Interview fordert Mückstein deshalb mehr Angebote für junge Menschen. Diese sollen „niederschwellig“ sein.

 

  • So wird in der Steiermark vor Schulen in Impfboxen geimpft.
  • In Wien kann man ohne Anmeldung auf einem Impfboot einen Shot bekommen.
  • Und der LASK schenkt in Oberösterreich allen, die sich vor dem Match impfen lassen, einen Gratiseintritt.
  • Die Gastronomen fordern einen 100-Euro-Bonus (siehe unten). Ein Vorschlag, den selbst US-Präsident Joe Biden gemacht hat.
  • Spitalszahlen. Einziger Lichtblick zum Start dieser vierten Virus-Welle: Durch die hohe Impfquote bei Älteren und das niedrige Alter der Infizierten sind die Spitäler noch leer. 


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