Der Gesundheitsminister im

Anschober: ''Setze auf harte Maßnahme''

Anschober: ''Setze auf harte Maßnahme''
© APA/HELMUT FOHRINGER
Hätte Anschober einen bundesweiten Lockdown vorgezogen?
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Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) setzt auf harte Lockdowns. Im Interview mit ÖSTERREICH gibt er Prognosen dazu ab, wie es nach dem aktuellen Lockdown weitergehen wird und reagiert auf Kritik von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP).

ÖSTERREICH: Es ist jetzt zu Ostern bei den regionalen Maßnahmen geblieben. Hätten Sie einen bundesweiten Lockdown vorgezogen?

Rudolf Anschober: Wie ernst die Situation ist, zeigen die aktuellen Zahlen aus den Intensivstationen. Alle Bewohner unseres Landes sind aufgerufen, die Kontakte zu verringern und sich regelmäßig testen zu lassen.

ÖSTERREICH: Werden wir denn mit den regionalen Lockdowns das Auslangen finden?

Anschober: Wir setzen auf die harte Maßnahme der ­Osterruhe in Ostösterreich als der am stärksten von der Überlastung der Intensivstationen betroffene Region, auf nächtliche Ausgangsbeschränkung in ganz Österreich und Sperren in besonders belasteten Regionen.

ÖSTERREICH: Landeshauptfrau Mikl-Leitner machte Sie dafür verantwortlich, dass keine bundesweiten Maßnahmen kommen. Was sagen Sie dazu?

Anschober: Das ist absurd. Vor zwei Wochen habe ich die Landeshauptleute zunächst einmal gedrängt, entgegen ihrem Willen keine Öffnungen durchzuführen. Dann konnte ich durch stundenlange Überzeugungsarbeit erreichen, dass der Osterlockdown kommt. Und mit viel Druck, dass auch Niederösterreich eine Verlängerung durchführt. Wir müssen zusammenhalten.

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