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Behörden-Chaos um Corona-Infizierte

Wirbel in Wien: Quarantäne-Bescheid kam eine Woche zu spät

Mehr als 1.000 Wiener warteten länger als sechs Tage auf Corona-Testergebnisse.

Am Montag schilderte der Wiener Unternehmer Francis Rafal auf oe24.TV seinen Leidensweg: Er war am 26. August positiv auf Corona getestet worden – dann herrschte Chaos pur, stundenlang hing er täglich in Telefonleitungen.

Am Ende musste er selbst das Corona-Tracking übernehmen und 92 Kontaktpersonen anrufen. Zum „Dank“ dafür kam am 11. September der Quarantänebescheid – mit dem Vermerk, dass die Isolierung eigentlich seit 4. September aufgehoben sei.

Eine ähnliche Kasperliade passierte einem ÖSTERREICH-Leser, der ­anonym bleiben will: „Ich war positiv, erhielt einen Anruf, dass ich mich in Isolation begeben müsse. Der Bescheid wurde mir per RSb-Brief zugesandt. Der lag dann auf der Post, wo ich ihn in der Quarantäne nicht abholen durfte.“

Laut einer Anfragebeantwortung von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) mussten bisher über 1.000 Wiener länger als sechs Tage auf ihr Testergebnis warten. Durchschnittlich dauert es 79 Stunden. „Ein Skandal, das ist zu lang“, so VP-Gesundheitssprecherin Ingrid Korosec.

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