Coronavirus New York Massenbeerdigung

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Corona-Schock: Mehr als 40.000 Covid-Tote in den USA

Cuomo: In New York Höhepunkt der Epidemie überschritten – Positiver Trend in Österreich hält derweil an.

New York. In den USA hat die Zahl der Corona-Toten die Schwelle von 40.000 überschritten. Nach Angaben der Johns Hopkins Universität vom Sonntag starben inzwischen mehr als 40.500 Menschen an dem neuartigen Coronavirus. Demnach erhöhte sich die Zahl der Infektionsfälle auf mehr als 740.000. Rund 67.000 Menschen gelten als genesen.
 
Unterdessen erklärte der Gouverneur des US-Bundesstaates New York, Andrew Cuomo, dort sei der Höhepunkt der Epidemie überschritten. "Wir haben den Höhepunkt hinter uns gelassen, und alle Anzeichen deuten derzeit darauf hin, dass die Kurve sinkt", sagte Cuomo vor Journalisten in New York.
 
Ob die Kurve weiter zurückgehe, "hängt davon ab, was wir tun". Es sei nicht der Zeitpunkt, "anmaßend" oder "arrogant" zu werden, warnte Cuomo. New York ist das Epizentrum der Epidemie in den USA, dort starben fast die Hälfte aller Todesopfer.
 
Die Schwelle von landesweit 30.000 Toten war erst am Donnerstag überschritten worden. Die Vereinigten Staaten sind das Land mit den weltweit höchsten Opferzahlen.
 
 
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Positiver Trend in Österreich: Weniger als 100 Neuerkrankungen in 24 Stunden

 
Die Zuwachsrate an mit dem Coronavirus erkrankten Menschen bleibt in Österreich niedrig. Mit laut Innenministerium bis Sonntagfrüh (09.30 Uhr) insgesamt bisher 14.749 positiven Testergebnissen lag die Zahl nur um 78 Personen höher als am Tag davor. Bei einer Zuwachsrate von 0,5 Prozent im 24-Stunden-Vergleich fiel die Zahl der "aktiv" Erkrankten mit nun 3.796 deutlich unter die 4.000er-Marke.
 
Innerhalb einer Woche hat damit die Zahl der aktiv Erkrankten um 42 Prozent abgenommen, wie es aus dem Ministerium hieß. Auch die Zahl der gesamten Hospitalisierungen aufgrund einer Corona-Erkrankungen ist auf 817 gesunken, davon befinden sich 204 Menschen in Intensivstationen. Auf Hospitalisierungen bezogen liegt dies um 21 Prozent unter dem Vergleichswert von vor einer Woche.
 
Abwarten heißt es nun, wie die Auswirkungen der Geschäftsöffnungen sichtbar werden. Ab vergangenem Dienstag durfte z.B. in Baumärkten wieder eingekauft werden. "Spannend werden nun die Werte in der zweiten Hälfte der kommenden Woche, in der schrittweise die möglichen Auswirkungen des ersten Öffnungsschrittes auch in der Statistik sichtbar sein werden", betonte Gesundheitsminister Rudolf Anschober am Sonntag erneut. Er appellierte wiederholt, die Vorgaben der Regierung konsequent einzuhalten: "Ein Nachlassen könnte rasch das mühevoll Erreichte wieder zerstören."
 
Mit Stand Sonntagfrüh sind österreichweit 452 Personen an den Folgen des Coronavirus verstorben. 10.501 Menschen sind nach einer Infizierung wieder genesen. Die meisten Todesfälle gibt es in der Steiermark mit 101 Opfern. In Wien sind es 90, in Tirol 85 und in Niederösterreich 
 

Am meisten Fälle in NÖ: Die meisten aktuellen Fälle gibt es seit Sonntag in Niederösterreich (828). Dahinter folgen Tirol (814), die Steiermark (736) und Wien (523 Fälle). Im Burgenland (94) und Kärnten (82) gibt es weniger als 100 aktuell Erkrankte.

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Corona-Schock: Mehr als 40.000 Covid-Tote in den USA
× Corona-Schock: Mehr als 40.000 Covid-Tote in den USA

 

Tirol: Erstmals seit Anfang März keine Neu-Infektionen

In Tirol setzte sich die Trendwende in Sachen Coronavirus, was die Zahlen anbelangt, weiter fort. Von Samstagabend bis Sonntagabend wurde kein weiterer positiver Fall verzeichnet - das war seit Anfang März innerhalb von 24 Stunden nicht mehr der Fall gewesen. 743 Testungen wurden in diesem Zeitraum ausgewertet. 783 Personen waren im Bundesland noch infiziert - Samstagabend waren es 814 gewesen.
 
Indes kam eine Verstorbene hinzu: Eine 87-Jährige aus dem Bezirk Lienz starb mit oder an Covid-19. Die Frau hatte Vorerkrankungen.
 
2.556 Menschen galten in Tirol mit Stand Sonntagabend als wieder genesen, um 30 mehr als am Tag zuvor. Die Zahlen würden zeigen, dass die getroffenen Schutzmaßnahmen "sinnvoll sind und Wirkung zeigen", erklärte Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP). "Die Tirolerinnen und Tiroler halten sich an die Verordnungen und helfen damit aktiv mit, Leben zu retten und einen wichtigen Beitrag zur Reduktion der Ausbreitung des Coronavirus zu leisten", so Platter.

 

Virologe: Normaler Alltag erst 2022

Ausblick. Wann wird es wieder einen normalen Alltag ohne Masken und Abstand geben? Das fragen sich derzeit viele. Der Infektiologe Christoph Wenisch meint auf Ö1: "Normalzustand frühestens 2022 oder 2023, wenn die Impfung da ist. Erst dann ist Covid-19 vorbei." Große Hoffnung setzt er auf das Remdesivir-Medikament.



 07:37

Trump sieht Nachfrage nach Waffen als Folge

Die Coronakrise hat nach Angaben von US-Präsident Donald Trump zu einer beispiellosen Nachfrage nach Schusswaffen unter Amerikanern geführt. "Menschen kaufen wegen dieses Seuchenanstiegs Waffen in einem Ausmaß, das man davor nicht gesehen hat", sagte Trump am Sonntagabend (Ortszeit) bei seiner täglichen Pressekonferenz zur Corona-Krise im Weißen Haus.

Der Republikaner Trump verurteilte in diesem Zusammenhang schärfere Waffengesetze im US-Bundesstaat Virginia, die der demokratische Gouverneur Ralph Northam kürzlich unterzeichnet hatte. Trump unterstellte Northam, Menschen in Virginia ihr in der US-Verfassung verankertes Recht auf Waffenbesitz streitig machen zu wollen. "Das können wir nicht erlauben", sagte der Präsident.

Trump nannte keine Zahlen. US-Medien haben in den vergangenen Wochen aber über eine deutlich gestiegene Nachfrage nach Waffen berichtet. Der amerikanische Online-Munitionshändler Ammo.com meldete zwischen dem 23. Februar und Ende März ein Umsatzplus von 792 Prozent verglichen mit dem knapp 40-tägigen Zeitraum davor.

 06:21

Über 100.000 bestätigte Infektionen in Lateinamerika

In Lateinamerika hat die Zahl der verzeichneten Coronavirus-Infektionen die Schwelle von 100.000 Fällen überschritten. Wie aus einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP hervorgeht, wurden bis Sonntag in den lateinamerikanischen Ländern insgesamt 100.952 Infektionsfälle registriert. Die Zahl der dort verzeichneten Todesfälle stieg auf 4.924. Die Zählung beruht auf Angaben der Behörden.

Brasilien ist das von der Pandemie am stärksten betroffene Land in Lateinamerika. Im bevölkerungsreichsten lateinamerikanischen Staat wurden 38.654 Ansteckungsfälle und 2.462 Todesopfer verzeichnet. An zweiter Stelle liegt Peru mit 15.628 Fällen und 400 Toten, gefolgt von Chile (10.088 Fälle, 133 Tote), Ecuador (9.468 Fälle, 474 Tote) und Mexiko (7.497 Fälle, 650 Tote).

 22:40

Tschechiens Präsident will Grenzen ein Jahr geschlossen halten

Tschechiens Präsident Milos Zeman hat den Tschechen wegen der Coronavirus-Pandemie empfohlen, diesen Sommer die Schönheiten ihres eigenen Landes zu entdecken. Für Auslandsreisen sollten die Grenzen hingegen ein Jahr geschlossen bleiben, "damit keine neue Infektionswelle dadurch hervorgerufen wird, dass Reisende in Länder fahren, in denen die Epidemie noch nicht zu Ende ist", so Zeman am Sonntag.

Reisebüros und andere Tourismusunternehmen hatten zuvor gefordert, im Sommer wenigstens Reisen in die bei Tschechen besonders beliebten Urlaubsziele Slowakei und Kroatien zu erlauben, in denen es nur wenige Coronavirus-Infektionen gebe.

Tschechien hatte Mitte März zur Eindämmung des Coronavirus ein weitgehendes Ein- und Ausreiseverbot verhängt. Ausnahmen vom Ausreiseverbot gelten derzeit für Pendler, Lkw-Fahrer und in unabdingbaren Fällen zum Beispiel für medizinische Behandlungen.

 21:58

Mehr als 40.000 Menschen in den USA gestorben

In den USA hat die Zahl der Corona-Toten die Schwelle von 40.000 überschritten. Nach Angaben der Johns Hopkins Universität vom Sonntag starben inzwischen mehr als 40.500 Menschen an dem neuartigen Coronavirus. Demnach erhöhte sich die Zahl der Infektionsfälle auf mehr als 740.000. Rund 67.000 Menschen gelten als genesen.

Unterdessen erklärte der Gouverneur des US-Bundesstaates New York, Andrew Cuomo, dort sei der Höhepunkt der Epidemie überschritten. "Wir haben den Höhepunkt hinter uns gelassen, und alle Anzeichen deuten derzeit darauf hin, dass die Kurve sinkt", sagte Cuomo vor Journalisten in New York.

Ob die Kurve weiter zurückgehe, "hängt davon ab, was wir tun". Es sei nicht der Zeitpunkt, "anmaßend" oder "arrogant" zu werden, warnte Cuomo. New York ist das Epizentrum der Epidemie in den USA, dort starben fast die Hälfte aller Todesopfer.

Die Schwelle von landesweit 30.000 Toten war erst am Donnerstag überschritten worden. Die Vereinigten Staaten sind das Land mit den weltweit höchsten Opferzahlen.

 21:38

1.653 bestätigte Covid-19-Fälle in der Steiermark

In der Steiermark sind mit Stand Sonntagabend (21.00 Uhr) bisher insgesamt 1.653 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das bedeutete ein Plus von sieben bestätigten Infektionen im Vergleich zum Vorabend, wie es in einer Aussendung hieß.

Die meisten bestätigten Fälle gab es in der Landeshauptstadt Graz (441/plus 2). Es folgten die Bezirke Hartberg/Fürstenfeld (300/plus 1) und Graz-Umgebung (199/plus 1) sowie Leibnitz (176/plus 1).

Die Anzahl der Todesopfer im Zusammenhang mit Covid-19-Erkrankungen in der Steiermark betrug demnach bisher 106 Personen. Bis Sonntagabend galten 809 Personen in der Steiermark als genesen. Das waren um 34 Personen mehr als 24 Stunden zuvor.

 21:35

Zweite Phase des Härtefallfonds für Selbstständige startet

Die zweite Phase beim Härtefallfonds für Selbstständige startet. Das Geld kann am Montag ab 12.00 Uhr auf der Website der Wirtschaftskammer beantragt werden. Zur Verfügung stehen bis zu 2.000 Euro drei Monate lang, also insgesamt bis zu 6.000 Euro. Betroffene bekommen, wenn sie eine "wirtschaftlich signifikante Bedrohung durch COVID-19" nachweisen, in der Regel 80 Prozent des Verdienstentgangs ersetzt.

Das Finanzministerium hatte in der vergangenen Woche die Richtlinien für die zweite Auszahlungsphase fertiggestellt. Insgesamt steht für betroffene Kleinunternehmer ein 2 Mrd. Euro schwerer Fördertopf zur Verfügung. In einer ersten Phase ist bereits eine Soforthilfe von meist 1.000 Euro ausbezahlt worden. Diese wird in der zweiten Phase abgezogen. Bisher gab es 144.000 Anträge, 121 Mio. Euro wurden ausgeschüttet.

 20:41

Tennis: "Coronakonforme" Serie in Deutschland und Österreich geplant

Österreichs Tennis-Verband (ÖTV) will am Montag gemeinsam mit dem Deutschen Tennis-Bund (DTB) eine Turnierserie in der Coronakrise ankündigen. Teilnehmen sollen unter anderen Profis wie ÖTV-Star Dominic Thiem oder der Deutsche Jan-Lennard Struff. "Damit diese Spieler weiterhin Matchpraxis haben können. Allerdings coronakonform", erklärte DTB-Vizepräsident Dirk Hordorff am Sonntag.

Es werde dafür gesorgt, "dass wir ohne Zuschauer mit nur zwei Spielern auf der Anlage ein Match spielen", meinte Hordorff gegenüber dem TV-Sender Sky. Das Ganze werde gestreamt, einige Fernsehanstalten hätten schon Interesse signalisiert.

"Das wird über sechs Wochen lang eine Serie sein mit 32 Herren und 24 Damen mit wenig Reisen, bei denen alle Vorschriften, die von den Regierungen und Landesregierungen erlassen sind, berücksichtigt sind", betonte der DTB-Funktionär. Laut dem Portal tennisnet.com soll die Serie in Österreich am 25. Mai beginnen, in Deutschland am 8. Juni. Die offizielle internationale Turnierpause wegen der Coronavirus-Pandemie dauert noch mindestens bis zum 13. Juli.

 20:36

Mehr als 142.300 Corona-Nachweise in Deutschland

In Deutschland sind bis Sonntagabend mehr als 142.300 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 20.30 Uhr: Mehr als 140.400 Infektionen). Mindestens 4.415 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bisher bundesweit gestorben (Vortag Stand 20.30 Uhr: 4288).

Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Die Uhrzeit, wann ein neuer Tagesstand gemeldet wird, variiert von Bundesland zu Bundesland. Zudem melden einige der Bundesländer ihre jeweiligen Zahlen jeweils nicht immer zur gleichen Uhrzeit. Mehrere Deutsche starben im Ausland im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion.

Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts haben in Deutschland rund 88.000 Menschen die Infektion überstanden. Wie für andere Länder rechnen Experten auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle.

Besonders hohe Zahlen registrierter Infektionen haben den Statistiken der Bundesländer zufolge Bayern mit mehr als 37.700 nachgewiesenen Fällen und mindestens 1.271 Toten, Nordrhein-Westfalen mit mehr als 29.500 Fällen und mindestens 882 Toten sowie Baden-Württemberg mit mehr als 28.000 bestätigten Fällen und mindestens 965 Toten.

Gerechnet auf 100.000 Einwohner verzeichnet Bayern mit einem Wert von 289,0 die meisten Infektionen. Im Bundesschnitt waren es 171,2. Allerdings ist die Anzahl der erfolgten Tests pro 100.000 Einwohner in den deutschen Bundesländern unterschiedlich hoch.

Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) lag die Ansteckungsrate am Samstag leicht höher als am Freitag. Ein neuerer Wert lag bis Sonntagabend zunächst nicht vor. Die Reproduktionszahl stieg von 0,7 auf 0,8. Allerdings wurde für Samstag eine statistische Schwankungsbreite von 0,7 bis 1 angegeben. Das heißt in jedem Fall, ein Mensch steckt im Schnitt einen oder weniger als einen anderen an. Bei einer Reproduktionszahl von 0,8 geben zehn Infizierte das Virus an acht andere Menschen weiter - was bedeutet, dass die Zahl der täglichen Neuansteckungen zurückgeht: Bei einem Wert unter 1 flaut eine Epidemie nach und nach ab.

 20:27

Erstmals seit Anfang März kein positiver Fall in Tirol

In Tirol setzte sich die Trendwende in Sachen Coronavirus, was die Zahlen anbelangt, weiter fort. Von Samstagabend bis Sonntagabend wurde kein weiterer positiver Fall verzeichnet - das war seit Anfang März innerhalb von 24 Stunden nicht mehr der Fall gewesen. 743 Testungen wurden in diesem Zeitraum ausgewertet. 783 Personen waren im Bundesland noch infiziert - Samstagabend waren es 814 gewesen.

Indes kam eine Verstorbene hinzu: Eine 87-Jährige aus dem Bezirk Lienz starb mit oder an Covid-19. Die Frau hatte Vorerkrankungen.

2.556 Menschen galten in Tirol mit Stand Sonntagabend als wieder genesen, um 30 mehr als am Tag zuvor. Die Zahlen würden zeigen, dass die getroffenen Schutzmaßnahmen "sinnvoll sind und Wirkung zeigen", erklärte Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP). "Die Tirolerinnen und Tiroler halten sich an die Verordnungen und helfen damit aktiv mit, Leben zu retten und einen wichtigen Beitrag zur Reduktion der Ausbreitung des Coronavirus zu leisten", so Platter.

 19:35

302 bestätigte Covid-19-Fälle im Burgenland

Im Burgenland sind mit Stand Sonntagabend bisher insgesamt 302 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Seit Samstagabend wurden drei neue Erkrankungen gemeldet. Die Zahl der Genesenen ist auf 198 gestiegen. Aktuell sind 94 Personen erkrankt, berichtete der Koordinationsstab Coronavirus.

Die meisten Fälle wurden im Bezirk Oberwart mit 115 gemeldet. 14 Erkrankte werden derzeit in einem Spital behandelt, vier davon intensivmedizinisch.

 19:10

Fünf weitere Coronavirus-Tote in der Steiermark

In der Steiermark sind laut einer Information der Landessanitätsdirektion vom Sonntagabend (Stand 18.00 Uhr) fünf weitere Personen, die mit dem Corona-Virus infiziert waren, gestorben. Damit sind in der Steiermark insgesamt 106 Personen an Covid-19 verstorben.

Bei den jüngsten Todesfällen handelt es sich um einen Mann (Jahrgang 1930) und zwei Frauen (Jahrgänge 1941 und 1949) aus Graz, eine Frau (Jahrgang 1934) aus dem Bezirk Südoststeiermark, sowie eine Frau (Jahrgang 1949) aus dem Bezirk Deutschlandsberg. Mit 27 Todesfällen ist der Bezirk Hartberg-Fürstenfeld bisher am stärksten von der Coronakrise betroffen, knapp gefolgt vom Bezirk Graz-Umgebung mit 26 und der Landeshauptstadt Graz mit 25 Todesfällen.

 18:34

433 Tote binnen 24 Stunden in Italien

In Italien sind wegen der Coronavirus-Pandemie 433 Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet worden, das sind 49 weniger als am Vortag. Damit klettert die Gesamtbilanz der Verstorbenen seit Beginn der Ausbreitung der Pandemie in Italien am 20. Februar auf 23.660, teilte der italienische Zivilschutz am Sonntag mit.

Die Zahl der aktuell Infizierten lag bei 108.257, das sind 486 mehr als am Samstag. 25.033 Covid-19-Kranke lagen in den italienischen Spitälern, davon 2.635 auf der Intensivstation, das sind 98 weniger als am Vortag. Die Zahl der Patienten in Heimisolation betrug 80.589 Personen. Die Zahl der Genesenen stieg auf 47.055 Menschen.

In der Lombardei, Epizentrum des Coronavirus-Ausbruchs in Italien, stieg die Zahl der Todesopfer in 24 Stunden um 163 auf 12.213. Die Zahl der aktuell Infizierten kletterte um 855 Personen auf 34.497. 10.342 Personen lagen in den lombardischen Spitälern. 922 davon lagen auf der Intensivstation, das sind 25 weniger als am Vortag.

"Wir haben den Kampf noch nicht gewonnen, die Herausforderung könnte noch lang sein, daher müssen wir besonders umsichtig handeln und die Vorsichtsmaßnahmen berücksichtigen", sagte Pietro Foroni, lombardischer Beauftragter für den Zivilschutz.

 17:35

Tschechien erwägt Lockerungen der Restriktionen

Tschechien will am Montag eine Lockerung der Reisebeschränkungen für Pendler und Geschäftsreisen diskutieren. Dies sagte Außenminister Tomas Petricek am Sonntag im tschechischen Fernsehen (CT), wie die Nachrichtenagentur CTK berichtete. "Ich denke die ersten Länder, zu denen wir die Grenzen mit beiderseitiger Zustimmung öffnen werden, könnten Österreich und die Slowakei sein", sagte Petricek.

Vorher müsse man allerdings abwarten, wie die Lockerung anderer Maßnahmen sich auf die Entwicklung der Infiziertenzahlen in Tschechien auswirke. Der tschechische Außenminister sprach sich außerdem für eine EU-weit koordinierte Lockerung der Restriktionen im Tourismus aus, die von der epidemiologischen Situation in den einzelnen Staaten abhängig gemacht werden sollte. "Die Öffnung des Schengen-Raums, um die Reisefreiheit in den Ferien zu ermöglichen, sollte koordinierter erfolgen", betonte der Sozialdemokrat.

 16:59

Zahl der Todesfälle in Oberösterreich stieg auf 41

In Oberösterreich hat sich am Sonntag die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus um vier auf 41 erhöht. In Freistadt starben ein 82-jähriger Patient im Spital und ein 87-jähriger Mann in einem Seniorenheim. In Linz meldete das Ordensklinikum der Elisabethinen einen 71-jährigen Verstorbenen, in Steyr informierte das Klinikum über den Tod einer 96-jährigen Frau.

Unterdessen ist die Zahl der aktuell nachweislich mit SARS-CoV-2 infizierten Personen von Samstag auf Sonntag weiter zurückgegangen. Mit Stand 13.00 Uhr galten im Bundesland noch 314 Personen als erkrankt, 66 wurden in Normalstationen und 29 in Intensivstationen der Spitäler behandelt. Nicht ganz 2.100 Menschen standen unter Quarantäne. Insgesamt wurden in Oberösterreich bisher 2.199 Personen positiv getestet - im 24-Stunden-Vergleich war das ein Plus von lediglich einer Person.

Zuletzt waren im Bundesland 29 Alters- und Pflegeheime von Covid-19 betroffen. Dabei waren 38 Bewohner und 67 Mitarbeiter nachweislich infiziert. Allerdings standen am Sonntagnachmittag noch zahlreiche Testergebnisse aus.

 16:52

Jens Lehmann sorgte mit Corona-Aussagen für Verwunderung

Der ehemalige deutsche Fußball-Nationaltormann Jens Lehmann hat mit Aussagen zum Umgang der deutshcen Bundesliga mit der Coronakrise für Diskussionen gesorgt und Unverständnis hervorgerufen. Entgegen der Meinung von Experten und den Vorgaben aus der Politik hält der 50-Jährige eine Fortsetzung der Saison auch mit Zuschauern für denkbar.

"Diese Frage hat mir auch noch keiner beantworten können, warum in einem Stadion wie der Allianz Arena, wo 70.000 Leute reinkommen, warum man da nicht 20.000 reinstecken kann", sagte Lehmann am Sonntag in der Sport1-Sendung "Doppelpass". Bei einem "Abstand von zehn Metern" würden sich Fans im Stadion "wahrscheinlich nie in die Quere kommen". In den sozialen Medien erntete der frühere Bundesliga-Profi dafür Häme. In Deutschland hatten Bund und Länder am Mittwoch beschlossen, dass Großveranstaltungen mit Zuschauern noch bis mindestens zum 30. August verboten bleiben.

Lehmann plädierte dafür, die bisherigen Beschränkungen in der Coronakrise weiter zu lockern: "Bisher war alles gut. Aber auf den Fußballsport bezogen glaube ich, wie auch in anderen Wirtschaftszweigen, dass man vielleicht den Fehler macht, zu sagen, wir halten es zu lange geschlossen. Dadurch geht extrem viel kaputt, jeder Tag kostet uns Milliarden." Zudem meinte Lehmann, "dass wir sowohl von Politikern als auch von Virologen nicht so genau Bescheid bekommen, wie es sich eigentlich um das ganze Virus verhält".

 16:51

15 deutschsprachige Firmen suchen Corona-Gegenmittel

Mindestens 15 Unternehmen im deutschsprachigen Raum arbeiten an Medikamenten gegen das neue Coronavirus, sieben an Impfstoffen. Das geht aus einer Mitteilung der drei Pharmaverbände vfa, Bio Deutschland und Pharmig vom Sonntag hervor. Dabei erhoben die Verbände keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Mit einer interaktiven Karte im Internet zeigen sie, an welchen Orten in Österreich, Deutschland und der Schweiz zum Coronavirus geforscht wird und was die Unternehmen genau machen. Die Karte werde stetig aktualisiert. Die Unternehmen würden intensiv untereinander und mit weiteren Firmen kooperieren.

 16:31

Slowenien lockert den Lockdown

Das EU-Land Slowenien leitet erste Lockerungen der Maßnahmen zur Zurückdrängung der Corona-Pandemie ein. Baumärkte, Technikanbieter und Möbelgeschäfte können an diesem Montag ebenso wieder öffnen wie Wäschereien, Kfz-Werkstätten und Reparaturgeschäfte.

Auch Anstreicher für Außenarbeiten, Dachdecker, Gärtnereibetriebe und Drive-by-Imbisse dürfen wieder ihre Tätigkeit aufnehmen. Friseur- und Schönheitssalons sowie Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von weniger als 400 Quadratmetern sollen den Plänen zufolge zwei Wochen später öffnen.

Die Pandemie hatte sich in dem zwischen Alpen und Adria gelegenen Land zunächst relativ rasch ausgebreitet. Durch einschränkende Maßnahmen konnte aber der Zuwachs gestoppt werden. Unter anderen dürfen die Bürger das Gebiet ihrer Wohnsitzgemeinde nicht ohne Ausnahmegenehmigung verlassen. Inzwischen verdoppelt sich die Zahl der nachgewiesenen Ansteckungen in nur mehr 21 Tagen.

So waren bis zum Sonntag 1330 Menschen nachweislich mit dem Virus SARS-CoV-2 infiziert, das die Lungenkrankheit Covid-19 auslösen kann. Bisher wurden 74 Tote gemeldet, 192 Erkrankte gelten als genesen.

Um sich auf bessere Daten stützen zu können, lässt die Regierung in Ljubljana ab Montag 3.000 Bürger stichprobenartig auf das Coronavirus testen. Die Auswahl der Probanden traf das slowenische Statistische Amt in Zusammenarbeit mit der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Ljubljana. Das Vorhaben folgt einem Beispiel Österreich, wo in einem ersten Durchgang zu Monatsbeginn 2.000 Menschen repräsentativ getestet worden waren, eine zweite Stichprobenerhebung ist im Gang.

 16:26

Regierungs-PK mit Blümel, Schramböck, Treichl

Finanzminister Gernot Blümel, Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (beide ÖVP) und Andreas Treichl, Obmann der Bundessparte Bank und Versicherung der WKÖ, geben am Montag um 10.00 Uhr eine Pressekonferenz zum Thema "Aktuelle Unterstützungsmaßnahmen für die Wirtschaft".

 16:22

60-Jährige starb im Klinikum Waidhofen a.d. Thaya

In Niederösterreich ist am Sonntagnachmittag ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus bekanntgegeben worden. Bernhard Jany von der Landeskliniken-Holding zufolge starb eine 60-Jährige im Landesklinikum Waidhofen a.d. Thaya. Damit wurden in den Spitälern im Bundesland bisher 73 Covid-19-Tote beklagt.

 16:04

Erste Beschränkungen werden in Deutschland gelockert

Trotz ungewisser Aussichten werden in Deutschland am Montag erstmals eine Reihe von Corona-Einschränkungen gelockert. Nach einem Monat Verkaufsstopp dürfen Geschäfte mit einer Ladenfläche von bis zu 800 Quadratmetern nun wieder aufmachen. Die genauen Regeln hängen von der jeweiligen Branche und dem Bundesland ab. Für manche höhere Jahrgänge geht auch die Schule wieder los.

Bis Sonntagvormittag wurden in Deutschland seit Beginn der Krise mindestens 140.478 Infektionen registriert. Mindestens 4.289 Menschen, die mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert waren, starben. Die Zahlen gehen aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur auf Grundlage der Angaben aus den Bundesländern hervor. Vermutet wird, dass die tatsächlichen Zahlen - wie in anderen Ländern - um einiges höher liegen.

Autohäuser, Fahrradhändler und Buchhandlungen dürfen wieder aufmachen. Allerdings müssen sich die Kunden in manchen Bundesländern länger gedulden als anderswo - abhängig davon, wie streng die jeweilige Landesregierung ist. Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) mahnte: "Wir dürfen nicht durcheinanderlaufen wie ein Hühnerhaufen und uns gegenseitig abwechselnd mit Verschärfungen und Lockerungen überbieten."

In Sachsen, Berlin und Brandenburg kehren an diesem Montag die ersten Abschlussklassen zurück - entweder gleich für Prüfungen oder auch, um Prüfungen vorzubereiten. In anderen Ländern geschieht dies einige Tage später, mancherorts aber auch erst im Mai. Für die Abschlussklassen in Sachsen werden Hygiene-Starterpakete mit Desinfektionsmittel und Schutzmasken verteilt. Bei der Kindergarten-Notbetreuung gibt es auch kein einheitliches Vorgehen. Ab Montag will jedoch eine Arbeitsgruppe von Ländern, Bund und Experten Vorschläge erarbeiten, wie eine schrittweise Wiederöffnung aussehen kann.

Was in diesem Sommer an Urlaub möglich sein wird, ist auch in Deutschland noch völlig unklar. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sagte: "Die Wahrscheinlichkeit, dass Urlaub in anderen Ländern im Sommer so leicht möglich ist, schätze ich aus gegenwärtiger Sicht eher als unwahrscheinlich ein." Außenminister Heiko Maas (SPD) sagte: "Solange es Ausgangssperren gibt in vielen Ländern, wird dort auch kein Urlaub zu machen sein." Man werde das von Woche zu Woche entscheiden.

In Sachsen gilt bis auf Weiteres eine Maskenpflicht in Bussen, Bahnen und Geschäften. Auch Mecklenburg-Vorpommern schreibt im öffentlichen Nahverkehr und in Taxis einen Mund-Nasen-Schutz im Nahverkehr vom 27. April an vor. Daneben gibt es einzelne Städte und Kommunen, die diesen Weg gehen. Die Bundesregierung lehnt eine bundesweite Tragepflicht bisher ab. Sie empfiehlt aber "dringend", beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr Maske zu tragen.

Nach Überzeugung der deutschen Regierung müssen sich die Bürger noch lange auf einen veränderten Alltag einstellen. Finanzminister Olaf Scholz sagte: "Was wir jetzt brauchen, ist für lange Zeit eine neue Normalität." Nach Einschätzung von Experten dürfte es mindestens bis Frühjahr 2021 dauern, bis ein Impfstoff verfügbar ist.

 14:24

Nur zwei weitere Corona-Fälle in Vorarlberg

In Vorarlberg ist die Zahl der Coronavirus-Infizierten von Samstag auf Sonntag nur unwesentlich gestiegen - nämlich von 870 auf 872 Personen. Sieben Patienten wurden intensivmedizinisch betreut, um einer weniger als am Vortag. Die Zahl der insgesamt in Krankenhäusern wegen Covid-19 behandelten Menschen stieg indes von 15 auf 19.

Vorerst standen noch 77 Betten mit Beatmungsgeräten zur Verfügung. 731 der 872 Infizierten waren bereits wieder genesen. 7.626 Personen sind bisher getestet worden. Neun Menschen starben bis dato im "Ländle" mit oder an einer Covid-19-Erkrankung.

 13:48

Regierungsspitze: Zahlen ein "erfreuliches Zeichen"

Österreichs Regierungsspitze hat die neuesten Zahlen an Corona-Infektionen im Bundesland als "erfreuliches Zeichen" gewertet. "Diese gute Entwicklung ist ein gemeinsamer Erfolg der gesamten Bevölkerung, für den wir uns bei allen sehr herzlich bedanken", so Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) in einem gemeinsamen Statement vom Sonntag.

Erstmals wurden in Österreich am Sonntagvormittag im 24-Stunden-Vergleich zum Vortag weniger als 100 Neuinfektionen mit dem Virus verzeichnet. Damit dieser Trend weiter anhält, sei allerdings weiter Vorsicht geboten. "Das Ziel ist noch lange nicht erreicht. Am Ende des Tages werden wir nur dann erfolgreich sein, wenn wir uns weiter an die gesetzten Maßnahmen halten und unsere sozialen Kontakte reduzieren. Je besser uns das gelingt, desto schneller können wir wieder zur Normalität zurückkehren und Maßnahmen lockern", so Kurz und Kogler.

 13:41

Eine Million Corona-Infektionen in Europa erfasst

In Europa sind mittlerweile mehr als eine Million Infektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen worden. Bis Sonntagmittag erfasste das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) dort insgesamt 1.018.221 Covid-19-Fälle, wie aus Zahlen auf der Webseite der EU-Agentur hervorging.

Mit Spanien, Italien, Deutschland, Frankreich und Großbritannien kommen mittlerweile fünf europäische Länder auf sechsstellige Infektionszahlen. Covid-19-Todesfälle gab es europaweit demnach bisher 98.852, davon die meisten in Italien, Spanien, Frankreich, Großbritannien und Belgien

 12:48

Härtefallfonds: Start für zweite Phase am Montag

Die zweite Phase beim Härtefallfonds für Selbstständige startet. Das Geld - bis zu 2.000 Euro drei Monate lang - kann ab Montag, 12.00 Uhr auf der Webseite der Wirtschaftskammer beantragt werden. Das Finanzministerium hatte in der vergangenen Woche die Richtlinien dafür fertiggestellt. Insgesamt steht für betroffene Kleinunternehmer ein 2 Mrd. Euro schwerer Fördertopf zur Verfügung.

Aus dem Härtefallfonds ist in einer ersten Phase bereits eine Soforthilfe von in der Regel 1.000 Euro gezahlt worden. Bisher gab es rund 130.000 Anträge, mehr als 110 Mio. Euro wurden schon ausbezahlt. Für die zweite Phase gibt es unter http://wko.at/haertefallfonds seit Donnerstag, den 16. April, ein Musterformular zur Vorbereitung auf Antrag. Anträge sind dann vom 20. April bis Ende 2020 möglich.

Nach Kritik an den ursprünglichen Anspruchskriterien ist die Definition eines Härtefalls gelockert und das Volumen auf zwei Milliarden Euro verdoppelt worden. In der zweiten Phase sind auch Mehrfachversicherte berechtigt. Nebeneinkünfte sind kein Ausschlusskriterium mehr und auch Gutverdiener, die vor der Krise mehr 5.000 Euro brutto im Monat verdient haben, gelten nun als Härtefälle. Ebenfalls gestrichen wurde die Untergrenze von rund 460 Euro monatlich.

 12:33

31 neue Coronavirus-Fälle in Wien

Aktuell gibt es in Wien 2.228 Personen, die nachweislich mit dem Coronavirus infiziert sind, teilte der medizinische Krisenstab der Stadt Wien am Sonntag in einer Aussendung mit (Stand: 8.00 Uhr). Das bedeutet eine Zunahme von 31 Erkrankten bzw. 1,4 Prozent in den vergangenen 24 Stunden.

In der Bundeshauptstadt gab es seit Samstagfrüh zudem zwei zusätzliche Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Zwei Männer im Alter 70 und 71 Jahren sind im Krankenhaus gestorben. Damit beträgt die Gesamtzahl der Verstorbenen nun 90. Die Zahl jener Menschen, die sich mittlerweile vom Virus wieder erholt haben, lag heute bei 1.615.

 12:21

Zahl der neuen Todesfälle in Spanien deutlich gesunken

In Spanien ist die Zahl der neuen Corona-Todesfälle deutlich gesunken. Es seien innerhalb von 24 Stunden 410 Menschen an der durch das neuartige Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben, teilte am Sonntag das Gesundheitsministerium in Madrid mit. Am Samstag hatte diese Zahl noch bei 565 gelegen.

Zu den Hochzeiten der Infektionswelle in Spanien Anfang April waren an einem Tag 950 Todesfälle registriert worden. Spanien ist nach den USA und Italien das am drittstärksten von der Pandemie betroffene Land der Welt. Mit den neuen Todesfällen stieg die Zahl der Menschen, die an Covid-19 starben, auf fast 20.500.

 12:03

Paris will zwei Millionen Masken kostenlos verteilen

In Paris sollen zum Schutz gegen den Coronavirus etwa zwei Millionen Masken kostenlos an die Bevölkerung verteilt werden. Bis Ende dieses Monats sollten zunächst rund eine halbe Million wiederverwendbarer Masken verfügbar sein, kündigte Bürgermeisterin Anne Hidalgo in der Sonntagszeitung "Journal du Dimanche" an.

Bis Mitte Mai sollen dann alle Bewohner der französischen Hauptstadt mit einer eigenen Maske ausgestattet werden. Die Kosten bezifferte Hidalgo auf drei Millionen Euro.

Die Masken werden in Apotheken erhältlich sein. Zunächst werden sie vor allem an Menschen verteilt, die besonderen Schutz vor SARS-CoV-2 benötigen, wie die Bürgermeisterin erklärte. Zugleich sprach sich Hidalgo für eine Maskenpflicht in der Metro, in Bussen und in Vorortzügen aus. Eine entsprechende Vorgabe gibt es in Frankreich bisher nicht.

 11:57

Premier Johnson schaltet sich in Regierungspolitik ein

Der britische Premierminister Boris Johnson schaltet sich nach seiner überstandenen Coronavirus-Erkrankung schon wieder kräftig in die Regierungspolitik ein. Johnson habe mit Außenminister Dominic Raab, der ihn teilweise vertritt, und weiteren Mitarbeitern am vergangenen Freitag ein dreistündiges Gespräch per Videotelefonie gehabt, berichtete die Zeitung "Sunday Telegraph".

Bereits zuvor habe er mehrmals von seinem Landsitz Chequers aus Anweisungen gegeben. Nach Regierungsangaben vom Samstag hatte Johnson "einige Kontakte" mit Kabinettsmitgliedern gehabt, es wurde aber nicht das Ausmaß genannt. Er halte sich an die Anweisungen seines Arztes, hieß es.

Der 55-jährige Premier musste wegen seiner Lungenerkrankung Covid-19 auf der Intensivstation einer Londoner Klinik behandelt werden. Seit einigen Tagen erholt er sich nun auf dem Landsitz in der Nähe der Hauptstadt. An seiner Seite ist seine schwangere Verlobte Carrie Symonds. Die 32-Jährige hatte sich nach eigenen Angaben auch mit dem Coronavirus infiziert, aber nur leichte Symptome entwickelt.

 11:42

Remdesivir-Studie: Behandlungserfolge bei Affen

Bei einem klein angelegten Experiment an Affen haben sich erste Behandlungserfolge des Mittels Remdesivir gegen die vom Coronavirus ausgelöste Lungenkrankheit Covid-19 gezeigt. Wie von der US-Regierung beauftragte Wissenschafter mitteilten, verbesserte sich der Gesundheitszustand der mit dem virushemmenden Mittel behandelten Affen bereits nach zwölf Stunden deutlich.

Die vorläufigen Studienergebnisse wurden noch nicht unabhängig begutachtet. Für das Experiment infizierten die Wissenschafter zwei Gruppen von je sechs Rhesusaffen absichtlich mit dem Krankheitserreger SARS-CoV-2. Einer der beiden Gruppen wurde zwölf Stunden nach der Infektion das vom Pharmakonzern Gilead Sciences entwickelte Mittel Remdesivir verabreicht, der Kontrollgruppe nicht.

Die Forscher verabreichten den Affen aus der Behandlungsgruppe das Medikament kurz vor dem Moment, an dem die Viruskonzentration in der Lunge ihren Höchststand erreichte. Den Wissenschaftern zufolge verbesserte sich der Gesundheitszustand der behandelten Affen bereits zwölf Stunden, nachdem sie die erste Dosis Remdesivir erhalten hatten, deutlich. Dieser Trend setzte sich dem Studienbericht zufolge über den gesamten einwöchigen Studienzeitraum fort.

 10:54

94 Prozent der Neuinfizierten in Italien in Lombardei

94 Prozent der neuen SARS-CoV-2-Infizierten, die am Samstag italienweit gemeldet worden sind, konzentrieren sich in der Lombardei, der am stärksten vom Coronavirus betroffenen Region. Dies geht aus Angaben des Zivilschutzes hervor.

In der Lombardei wurde am Samstag mit 199 Todesopfern die niedrigste Zahl von Toten im Zeitraum von 24 Stunden der vergangenen sechs Tage gemeldet. Am 12. April waren 110 Tote in der Lombardei verzeichnet worden. Der Trend dieser Woche gibt laut Experten Anlass zur Hoffnung.

80.031 Personen, 74 Prozent aller in Italien getesteten Patienten (107.771), befinden sich in Heimisolierung mit leichten Symptomen. Die Zahl der Menschen in Quarantäne daheim, die zum Großteil keine Symptome aufweisen, ist in den vergangenen Wochen ständig gewachsen.

Auch die Zahl der Patienten auf Italiens Intensivstationen sinkt weiter. Insgesamt 2.733 Menschen brauchten zuletzt Intensivpflege, 79 weniger als am Freitag. 947 Menschen befanden in der Lombardei auf Intensivstationen, das sind 24 weniger als am Freitag. Damit reduziert sich der Druck auf die lombardischen Spitäler.

 10:54

Alarm wegen Infizierten in Friauls Seniorenheimen

In Kärntens Nachbarregion Friaul Julisch Venetien wächst die Sorge wegen der zunehmenden Zahl von SARS-CoV-2-Infizierten in Seniorenheimen. Kritische Situationen wurden vor allem aus Altersheimen in Triest gemeldet, berichtete der friaulische Gesundheitsbeauftragte Riccardo Riccardi.

In Triest wurde ein Altersheim geräumt, nachdem die rund 40 Patienten positiv auf Covid-19 getestet wurden. Dutzende Infizierte wurden unter den 110 Patienten eines weiteren Heims gemeldet. Infiziert wurden auch zwei Ärztinnen, die in Seniorenheimen arbeiteten, eine davon liegt in kritischem Zustand im Krankenhaus.

Friaul zählt circa 170 Seniorenheime mit 11.000 Betten. Die Staatsanwaltschaft von Triest leitete eine Untersuchung ein. Die Gewerkschaften sprachen von "Notstand" und forderten die Einrichtung einer Taskforce, die sich mit der Lage der Seniorenheime in der Region befasse.

 09:12

Israel lockerte Beschränkungen

Israel hat am Sonntag mehrere Regeln zum Schutz vor dem Coronavirus gelockert. Die Regierung hatte den von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu angekündigten Schritt in der Nacht gebilligt.

Anstatt bisher 15 Prozent dürfen nun 30 Prozent der Angestellten wieder zurück an ihren Arbeitsplatz kommen, unter Einhaltung strenger Hygieneregeln. Wer gegen die Maskenpflicht verstößt, dem droht eine Geldstrafe von umgerechnet 50 Euro.

Netanjahu hatte am Samstagabend gesagt, die Lockerung sei möglich, weil Israel unter den OECD-Ländern vergleichsweise gut dastehe im Umgang mit der Corona-Krise. "Wir haben eine der niedrigsten Sterberaten", sagte er.

 08:30

2.458 neue Infektionen in Deutschland, 184 weitere Tote

Das Robert-Koch-Institut (RKI) in Deutschland meldet insgesamt 139.897 Infektionen mit dem Coronavirus, das ist ein Plus von 2.458 zum Vortag. Weitere 184 Todesfälle wurden gemeldet, insgesamt sind damit bisher 4.294 Menschen gestorben. Allerdings wurden am Wochenende häufig Fälle zeitlich verzögert gemeldet.

Genesen sind laut Internetseite des RKI rund 88.000 Menschen, rund 2.700 mehr als am Vortag.

 08:10

Finanzministerium startet eigene Corona-Hotline

Ab Montag bietet das Finanzministerium eine eigene Corona-Hotline (050/233 770) für alle wirtschaftlichen Fragen an, unter anderem zu den verschiedenen Hilfsfonds, Kurzarbeit, Steuerstundungen und Fristverlängerungen. Auf der Website www.bmf.gv.at/corona gibt es außerdem eine Sammlung von häufig gestellten Fragen.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Finanzverwaltung sind bei der Corona-Hotline von Montag bis Donnerstag zwischen 7.30 Uhr und 15.30 Uhr sowie Freitag zwischen 7.30 Uhr und 12.00 Uhr telefonisch erreichbar und beantworten individuelle Fragen. Zusätzlich können auch Anfragen per E-Mail an corona.hotline@bmf.gv.at geschickt werden.

"Wir wollen betroffenen Unternehmerinnen und Unternehmern helfen, in dieser schwierigen Phase rasch die für sie richtige Maßnahme zu finden", so Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) am Sonntag in einer Aussendung. Es gehe darum, "bestmöglich über alle Unterstützungsmöglichkeiten in der Krise zu informieren."

 08:09

Heiraten in New York nun per Video möglich

Heiratswillige in New York müssen nicht länger auf die Wiedereröffnung der wegen der Corona-Pandemie geschlossenen Standesämter warten. Gouverneur Andrew Cuomo kündigte am Samstag an, dass Menschen in dem US-Staat nun eine Heiratserlaubnis online beantragen können. Standesbeamte dürften dann Trauungen per Videokonferenz durchführen, teilte Cuomo mit.

In dem besonders schwer von der Corona-Pandemie betroffenen US-Staat New York sollen relativ strenge Ausgangsbeschränkungen mindestens bis Mitte Mai andauern. Insgesamt sind in dem 19-Millionen-Einwohner-Staat nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore nun bereits mehr als 235.000 Menschen infiziert worden. Mehr als 17.000 Menschen seien an den Folgen von Covid-19-Erkrankungen gestorben.

 07:44

Trump greift China an und droht mit Konsequenzen

US-Präsident Donald Trump hat in der Coronakrise erneut schwere Vorwürfe gegen China erhoben. Das neuartige Coronavirus hätte in China gestoppt werden können, bevor es sich über die ganze Welt verbreitete, sagte Trump am Samstagabend (Ortszeit) bei seiner täglichen Pressekonferenz im Weißen Haus.

"Das ist nicht geschehen, und die ganze Welt leidet deswegen." Der US-Präsident warf der Regierung in Peking deshalb Versäumnisse vor.

Trump sagte: "Die Frage wurde gestellt: 'Wären Sie wütend auf China?' Die Antwort darauf könnte ein sehr lautes Ja sein. Aber das hängt davon ab: War es ein Fehler, der außer Kontrolle geriet, oder wurde es absichtlich getan?" In letzterem Fall "sollte es Konsequenzen geben". In jedem Fall hätte die Regierung in Peking US-Experten erlauben müssen, die Vorgänge an Ort und Stelle zu untersuchen. "Sie wollten uns nicht dort haben. Ich denke, dass sie beschämt waren. Ich denke, sie wussten, dass es etwas Schlechtes ist."