Indische Doppelmutation

77 Fälle in Großbritannien

Corona: Wie gefährlich ist die Indische-Mutation?

Aktuell explodieren die Corona-Zahlen in Indien. Ein Grund ist die neue Virus-Variante. B.1.617. Wissenschaftler aus Großbritannien untersuchen nun wie gefährlich und anstecken die Mutante ist. 

Diese Variante beinhaltet gleich mehrere Mutationen, darunter E484Q und L452R, so Medienberichte. Ähnlich sieht es auch bei der britischen Variante aus.

„Indische Doppelmutation“

Die zweite Abwandlungen L452R erleichtert die Weitergabe des Virus, so wie man das bereits von der kalifornischen Variante kennt. Weil die beiden Mutationen in einer Variante vereint sind, spricht man in diesem Fall auch von der „Indischen Doppelmutante“.

Die Mutationen sind aber nicht aussagekräftig, so Experten. Wichtiger für die Bewertung sei die Analyse der Ausbreitung des Virus in der Bevölkerung. Dafür sei die Datenmenge aber noch zu klein. Von internationalen Seiten sei diese Virusvariante auch noch nicht bewertet worden.

Jüngere Menschen warten zu lange 

Sehr vielen Experten haben jedoch große Sorge, dass immer mehr junge Menschen von Covid-19 betroffen sind. Der Rückgang bei den älteren Menschen könne mit der steigenden Durchimpfungsrate zu tun haben.  Auch würden vermehrt schwere Krankheitsverläufe festgestellt. Dies liege allenfalls daran, dass Jüngere der Generation um die 40 Jahre oft einen nur leichten Krankheitsverlauf erwarten und dann zu lange warten würden, bis sie sich in medizinische Betreuung begeben.
  



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