Das sagen FPÖ und NEOS zu Lockdown-Verlängerung

Oster-Ruhe im Osten

Das sagen FPÖ und NEOS zu Lockdown-Verlängerung

Wien, Niederösterreich und das Burgenland treten für eine Verlängerung der aktuellen Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus ein. Das denken die FPÖ und NEOS darüber.

Für eine Verhinderung weiterer Lockdowns plädierte bei den Gesprächen FPÖ-Chef Norbert Hofer, wie er selbst im Anschluss erklärte. "Maßnahmen wie Abstand halten, Maske tragen, Hygiene und Testungen werden daher von mir klar unterstützt."

 

FPÖ-Chef Hofer gegen Lockdowns und Eintrittstests

Eintrittstests für Handel und Gastronomie sind für den FPÖ-Chef hingegen "kein geeignetes Instrument zur Bekämpfung der Pandemie, weil die dort getroffenen Maßnahmen mit Quadratmeterbegrenzung, Abstand halten, Hygienespender und Maskenpflicht bisher erfolgreich waren". Hofer schlug außerdem das Ende der verpflichtenden Quarantäne bei einer Rückreise nach Österreich vor, hier wäre ein negativer Corona-Test "das Instrument der Wahl."

 

Hofer kritisiert langsame Impfungen

"Besorgniserregend" sind für Hofer die schleppenden Fortschritte bei den Impfungen. Bis Ende April sollen insgesamt rund 2,9 Millionen Impfdosen geliefert sein - 1,8 Millionen von BioNTech, 326.000 von Moderna, 785.000 von AstraZeneca und 17.000 Dosen von Johnson & Johnson. "Angeblich sollen bis 30. Juni weitere 7 Millionen Dosen geliefert werden", so Hofer nach der Gesprächsrunde. Für "unwahrscheinlich" hält es Hofer, dass bis zum Sommerbeginn (21. Juni) alle impfwilligen Österreicher durch eine Impfung immunisiert sein werden - "wie es der Kanzler versprochen hat".

 

NEOS-Chefin Meinl-Reisinger vermisst "klares Ziel"

NEOS-Klubobfrau Beate Meinl-Reisinger mahnte nach den Gesprächen einmal mehr ein "klares Ziel" und eine damit "konsistente Kommunikation" ein. "Es hilft nicht, von Öffnungsschritten im Mai zu reden, wenn parallel darüber diskutiert wird, den Lockdown zu verlängern", sagte sie in einer Aussendung. Die Lage gerade in den Intensivstationen sei "ein wesentlicher Gradmesser" - "insofern ist ein regionaler Zugang insbesondere aufgrund der unterschiedlichen Belegzahlen auf den Intensivstationen richtig". Gleichzeitig plädierte Meinl-Reisinger für einen weiteren Ausbau der Testungen. Oberste Priorität bleibe für die Pinken, dass die Schulen, insbesondere die Volksschulen, offen bleiben bzw. in Ostösterreich Volksschulen bald wieder öffnen.

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