Coronavirus

Warum Indoor-Gastro-Öffnung am 19.5. wackelt

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Intensivmediziner berichteten über Lage. Und wovor alle Experten warnten.  

Gleich mehrere Intensivmediziner nahmen gestern an dem Videogipfel von Bürgermeister Michael Ludwig teil. Dabei erklärten sie -egal, ob Christoph Wenisch, Thomas Staudinger oder der Komplexitätsforscher Peter Klimek -, dass der Ost-Lockdown geholfen habe. Die Mediziner berichteten allerdings, dass die Situation "weiter angespannt" sei.

Öffnungen von Handel und Dienstleistern seien "vertretbar". Sehr viel mehr könne man sich aber nicht leisten, so der Tenor. Umweltmediziner Hans- Peter Hutter warnte, dass alles "gleichzeitig öffnen nicht" gehe. "Meine Kollegen und ich würden auch gerne im Gastgarten sitzen. Aber das geht noch nicht", sagte Wenisch. Für den 19. Mai könnte das vielleicht möglich sein. Vor Öffnungen der Indoor-Gastronomie rieten dafür Hutter und Co dringend ab. Und nannten Vorarlberg als abschreckendes Beispiel.  

 7-Tage-Inzidenz: Wo die Zahlen steigen

  • Vorarlberg 237
  • Salzburg 188
  • Tirol 188
  • Steiermark 186
  • Oberösterreich 186
  • Kärnten 164
  • Wien 175
  • Niederösterreich 121
  • Burgenland 100  

Wie Wien aufsperrt  

Am Montag wechselten die Schulen vom E-Learning auf Präsenzunterricht. Am 3. Mai -kommender Montag -werden in Wien auch wieder die Geschäfte, die Dienstleister, die Museen und Zoos öffnen können. So wie es auch in Niederösterreich passiert. Das gaben gestern Wiens Bürgermeister Michael Ludwig und sein Stellvertreter Christoph Wiederkehr bekannt.

Ludwig betonte nach dem Videogipfel mit medizinischen Experten (siehe unten) aber, dass die Situation in den Intensivstationen nach wie vor heikel sei.

Lockdown wirkte: Daher erste Wiedereröffnungen

Nachhaltig: Der Lockdown habe aber gewirkt und die Covid-Intensivstationen auf hohem Niveau entlastet. Daher werde man den Handel und die Dienstleister (Friseure und Co.) öffnen können. In diesen Bereichen herrscht strikte FFP2-Maskenpflicht, die mehr Spielraum erlaube. Diese Öffnungen sollen aber von Umweltmediziner Hans-Peter Hutter wissenschaftlich begleitet werden.

Wien setzt auf PCR-Gurgeltests für Spielraum

Testen: Wien setzt zudem auf PCR-Gurgeltests für alle, um so rascher Infektionsketten zu entdecken. Zum Vergleich: Am Montag wurden von den 65.000 PCR-Tests in Österreich alleine 47.000 in der Hauptstadt gemacht.

Museen, Zoos und Aus für Outdoor-Maskenpflicht

Etappen: Am 3. Mai werden auch die Museen und Zoos wieder aufmachen können. Die FFP2-Maskenpf licht an fünf öffentlichen Outdoor-Plätzen, wie etwa Teilen des Wiener Donaukanals, wird fallen.

Neue Sitzung wegen weiterer Öffnungen

Experten: Nach dem 3. Mai soll es erneut eine Sitzung über zusätzliche Öffnungen geben. Dass Wien am 19. Mai alles zeitgleich so öffnet, wie es die Bundesregierung angekündigt hat, wirkt derzeit sehr unwahrscheinlich.  

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