Impfung Bhutan

Osterruhe auch in den Impfzentren

Impf-Skandal: So wenig wird zu Ostern bei uns geimpft

Der Osterhase bringt in vielen Bundesländern keine COVID-Schutzimpfung. Denn die Impfzentren haben dort ihre Kapazitäten heruntergefahren. Oder sind ganz geschlossen.

Auch in den Impf-Zentren scheint die Osterruhe eingekehrt zu sein. Wie oe24 bereits berichtete, wurde die Impfkampagne in vielen Bundesländern über die Osterfeiertage stark oder sogar ganz auf Null heruntergefahren. Und das, obwohl sich Experten und Regierung zumindest in der Öffentlichkeit einig sind: Im Kampf gegen Mutationen und überlastete Intensivkapazitäten ist der Zeitfaktor entscheidend.

Impf-Flaute in mehreren Bundesländern

Vergleicht man die letzten vier Impf-Samstage, so zeigt sich jedoch ein beunruhigendes Bild: So verzeichnete das Burgenland an den vergangenen drei Samstagen jeweils über 2.000 COVID-Impfungen, am Karsamstag waren es hingegen nur 34. Einen ähnlich eklatanten Abwärtstrend verzeichnen Salzburg und die Steiermark: Auch hier wurden am gestrigen Ostersamstag nur 25 bzw. 68 Stiche gesetzt - ein Wert, der weit unter den bisher erreichten Impfkapazitäten liegt. In Vorarlberg waren am 13.3. noch fast 4.500 Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden. Am Karsamstag hingegen niemand. 

© oe24
Tabelle Covid-Impfungen an Samstagen
× Tabelle Covid-Impfungen an Samstagen

Wien verbessert Impfgeschwindigkeit

In Kärnten, Niederösterreich und Oberösterreich wurden zwar weniger Menschen geimpft als am Vorwochenende, hier erhielten aber zumindest jeweils einige Tausend eine Teil- oder Vollimmunisierung. Auch Tirol impfte knapp über 2.000 Personen - kein Rekord, aber mehr als in der Vorwoche. 

Nur Wien konnte am Osterwochenende einen Zahl zulegen: 6.475 Menschen wurden am Ostersamstag geimpft, das sind nicht nur tausend Personen mehr als am Vergleichstag der Vorwoche, sondern auch mehr als am 20.3. sowie am 13.3. 

OE24 Logo
Es gibt neue Nachrichten