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Impfschäden: Das sind die ECHTEN Zahlen

1.400 Menschen haben einen Entschädigungsantrag nach dem Impfschadengesetz infolge einer Corona-Impfung gestellt und in sieben Fällen sei ein solcher Antrag bisher auch genehmigt worden.

Wien. Bei 19 Millionen verabreichten Corona-Impfungen in Österreich, seit Dezember 2020, wurden 50.000 vermutete Nebenwirkungen gemeldet. 1.400 Menschen haben einen Entschädigungsantrag nach dem Impfschadengesetz infolge einer Corona-Impfung gestellt und in sieben Fällen sei ein solcher Antrag bisher auch genehmigt worden, berichtet das "Ö1 Morgenjournal" am Freitag unter Berufung auf Informationen des Gesundheitsministeriums.

Fünf Personen sollen, laut "Ö1"-Bericht, eine einmalige Zahlung in einer durchschnittlichen Höhe von 1.600 Euro erhalten haben. Die anderen beiden Betroffenen sollen eine befristete monatliche Rente in der Höhe von etwa 900 Euro erhalten.

Konkret wurde in diesen Fällen belegt, dass die Betroffene nach der Impfung deutliche gesundheitliche Probleme erlitten haben, etwa eine Myokarditis (Anm. Herzmuskelentzündung), oder schwere Thrombosen. Insgesamt wurde dem AGES rund 400 Fälle einer Herzmuskelentzündung nach einer Impfung gemeldet.

Nebenwirkungen mehrheitlich mild bis moderat

"In erster Linie beobachten wir Beschwerden wie Kopfschmerzen, Fieber, Schmerzen an der Injektionsstelle, Müdigkeit, Gelenkschmerzen, Schüttelfrost , Übelkeit und Schwindel", so Barbara Tucek von der AGES. Mehrheitlich seien die Nebenwirkungen mild bis moderat gewesen.

Die meisten schweren Nebenwirkungen gab es beim Impfstoff von AstraZeneca. "Bei AstraZeneca ist es bekannt, dass es in sehr wenigen Fällen zu Blutgerinnsel im Gehirn, im Bauchraum und in größeren Gefäßen kommen kann in Verbindung mit einem Blutplättchenmangel . Hier wurden 15 Fälle in zeitlichem Zusammenhang mit der Impfung gemeldet. Hier wird ein kausaler Zusammenhang vermutet", so Tucek.

Dennoch sei die Impfung für Tucek ein absoluter Gewinn. "Bei der Corona-Impfung überwiegt eindeutig der Nutzen".