In Kärnten gab es zum ersten Mal keine Neuinfektion

Neue Tests negativ

In Kärnten gab es zum ersten Mal keine Neuinfektion

Die aktuellen Zahlen in Österreich: 14.452 bestätigte Fälle (1% Steigerung), 5.063 aktuell Erkrankte, 410 Verstorbene und 8.986 Genesene.

Klagenfurt. In Kärnten ist von Mittwoch auf Donnerstag zum ersten Mal seit Ausbruch der Coronakrise keine Neuinfektion registriert worden. Das gab das Land am Donnerstag in einer Aussendung bekannt. 218 Verdachtsfälle wurden getestet, die Ergebnisse waren samt und sonders negativ.

+++ Der LIVETICKER zum Nachlesen weiter unten +++

Die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen ist mit 388 konstant geblieben. Die Zahl der Genesenen stieg um 14 auf 269. "Es ist eine unglaubliche Erleichterung, dass wir das erste Mal seit vielen Wochen keinen weiteren positiven Fall registrieren", sagte Gesundheitslandesrätin Beate Prettner (SPÖ). Gleichzeitig warnte sie davor, übermütig zu werden, denn noch sei man nicht über den Berg.

Vier weitere Todesfälle in der Steiermark

Graz. In der Steiermark sind am Donnerstag vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus bekannt geworden. Mit Stand 18.00 Uhr sind somit 97 Menschen in der Grünen Mark mit oder an dem Virus gestorben. Bei den neuen Fällen handelt es sich um zwei Frauen aus Graz, Jahrgang 1919 und 1939, eine Frau, Jahrgang 1932, aus Graz-Umgebung und einen Mann, geboren 1936, aus Hartberg-Fürstenfeld.

286 bestätigte Coronavirus-Fälle im Burgenland

Eisenstadt. Die Zahl der nachweislich an Covid-19 Erkrankten ist im Burgenland am Donnerstag um acht auf 286 gestiegen. 165 Personen sind wieder genesen, das sind 17 mehr als am Vortag, berichtete der Koordinationsstab Coronavirus. Aktuell sind noch 110 Personen erkrankt.
 
Am stärksten betroffen sind nach wie vor der Bezirk Oberwart mit 108 und der Bezirk Neusiedl am See mit 51 Fällen. 392 Personen befinden sich unter behördlich angeordneter, häuslicher Quarantäne. 15 Erkrankte müssen derzeit in einem Spital behandelt werden, fünf davon intensivmedizinisch. Drei Personen werden auf der Covid-19-Station in Bad Tatzmannsdorf betreut. Sieben Menschen sind im Burgenland bisher mit oder an einer Coronavirus-Erkrankung gestorben.

Achter Covid-19-Todesfall in Vorarlberg

Bregenz. In Vorarlberg ist am Donnerstagabend der achte Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet geworden. Zu den persönlichen Daten wie Alter oder Geschlecht der verstorbenen Person wurden seitens der Landespressestelle keine Angaben gemacht. Laut Landessanitätsdirektion lagen aktuell 866 positive Tests vor, 654 Personen galten als wieder genesen.
 
Damit stieg die Anzahl der positiven Coronavirus-Testungen gegenüber dem Mittwoch erneut gering um fünf Fälle (plus 0,6 Prozent) an. 29 Covid-19-Patienten wurden im Krankenhaus behandelt, davon elf auf der Intensivstation. Bisher wurden in Vorarlberg 6.887 Personen auf das Coronavirus getestet und ausgewertet.

In Wien aktuell 2.149 Menschen infiziert - 28 neue Fälle

Wien. In Wien sind aktuell (Stand 8.00 Uhr) 2.149 Menschen mit dem Coronavirus infiziert - das sind um 28 mehr als am Tag davor. Das teilte Landessanitätsdirektion Wien und der medizinische Krisenstab der Stadt am Donnerstag mit.
 
Die Zahl der mit dem Virus in Zusammenhang stehenden Todesfälle beträgt nun 82. Eine 94 Jahre alte Frau ist im Krankenhaus verstorben. 1.074 Personen sind hingegen bereits wieder gesundet.
 

 

Rückgang der "aktiven" Coronavirus-Erkrankten

Der Rückgang der "aktiven" Coronavirus erkrankten Österreicher hat sich am Donnerstag massiv fortgesetzt. Die Zahl der Infektionen abzüglich Genesener und Toter ging auf 5.063 zurück, das bedeutet ein Minus von 13,4 Prozent (Stand 9.30 Uhr). Der Weg zurück in die Normalität wurde nun um einen Schritt erweitert: Arztpraxen dürfen wieder öffnen. Und es wurde die Ausweitung der Test angekündigt.
 
Bisher wurden 14.459 Österreicher positiv auf das Coronavirus getestet. 888 Menschen haben sich in den vergangenen 24 Stunden von einer SARS-CoV-2-Infektion wieder erholt, insgesamt sind 8.986 Österreicher genesen. Immer weniger Menschen, nämlich 967 befanden sich aufgrund einer Coronavirus-Erkrankung in krankenhäuslicher Behandlung, davon lagen 238 auf Intensivstationen. Bisher sind 410 Österreicher mit oder an Covid-19 verstorben.

 22:52

Das war's vom LIVETICKER

Wir informieren Sie auch morgen wieder über die aktuellsten Ereignisse rund um das gefährliche Coronavirus. Vielen Dank an die Leser!

 21:59

Eingeflogener Erntehelfer in Tirol positiv getestet

Einer jener Erntehelfer, der am Mittwoch als Schlüsselarbeitskraft nach Innsbruck für Tiroler und Kärntner Gemüsebaubetriebe von Rumänien nach Innsbruck eingeflogen wurde, ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. 19 weitere Arbeiter, die als enge Kontaktpersonen definiert wurden, befinden sich nun unter Quarantäne, teilte das Land Donnerstagabend mit.

Der 46-Jährige zeige "kaum Symptome" und wurde von der Mitarbeiterunterkunft in eine andere Unterkunft gebracht, hieß es. Für die Kosten müsse der Betrieb aufkommen. Als enge Kontaktpersonen wurden jene bestimmt, die im Flugzeug in derselben Sitzreihe sowie zwei Reihen davor und dahinter ihren Sitzplatz hatten und eine Person, die mit dem Patienten in Rumänien zum Flughafen angereist war.

 21:38

Außenministerium verweist auf Zahlungen an WHO

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat am Donnerstag im Streit um ihre Rolle in der Coronakrise demonstrativen Support von 23 Ländern der von Deutschland initiierten "Allianz für Multilateralismus" bekommen. Österreich war nicht unter den Unterzeichnern einer gemeinsamen Erklärung. Das Außenministerium betonte am aber am Abend auf Twitter, dass Österreich die WHO mit Zahlungen weiter unterstütze.

Das Außenministerium ließ über den Kurznachrichtendienst wissen: "Wir unterstützen weiterhin die wichtige Arbeit der WHO." Die türkis-grüne Bundesregierung habe der "führenden Gesundheitsagentur" im April bisher 2,83 Millionen Euro im Kampf gegen Covid-19 zur Verfügung gestellt, war in dem Tweet zu lesen. "Nur gemeinsam können wir diese globale Gesundheitskrise überwinden."

 21:00

Mehr als 134.400 Nachweise in Deutschland

In Deutschland sind bis Donnerstagabend mehr als 134.400 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 20.30 Uhr: Mehr als 131.400 Infektionen). Mindestens 3.800 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind demnach bisher bundesweit gestorben (Vortag 20.30 Uhr: 3553). Das ergab eine Auswertung der Deutschen Presse-Agentur, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

Die Uhrzeit, wann ein neuer Tagesstand gemeldet wird, variiert in Deutschland von Bundesland zu Bundesland. Zudem melden einige der Bundesländer ihre Zahlen jeweils nicht immer zur gleichen Uhrzeit. Mehrere Deutsche starben im Ausland im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion.

 20:19

Erstmals weniger als 1.000 Menschen in Tirol infiziert

In Tirol waren mit Stand Donnerstagabend erstmals weniger als 1.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert - 947 Menschen waren positiv. Während es in den vergangenen 24 Stunden 26 Neuinfektionen gab, konnten 130 Menschen wieder für gesund erklärt werden, hieß es vom Land. Insgesamt 2.374 Menschen überstanden die Krankheit. Indes verstarben seit Mittwoch zwei weitere Menschen mit oder an Covid-19.

Darunter befand sich ein 96-jähriger Mann aus dem Bezirk Kufstein sowie eine 72-jährige Frau aus dem Bezirk Kitzbühel. Ob die beiden Vorerkrankungen hatten, war noch unklar. Damit waren bisher 82 Menschen mit oder am Coronavirus gestorben.

 19:38

USA prüfen Berichte über Labor-Theorie in China

Die USA wollen Berichte prüfen, wonach die Coronavirus-Pandemie ihren Ausgang in einem Forschungslabor in Wuhan (China) genommen haben könnte. "Wir ermitteln umfassend zu allem, was wir darüber erfahren können, wie dieses Virus in die Welt kommen und eine solchen Tragödie anrichten konnte", sagte US-Außenminister Mike Pompeo am Mittwoch dem Sender Fox News zu einem Bericht der "Washington Post".

Der Zeitung zufolge hatte die US-Botschaft in Peking das US-Außenministerium vor zwei Jahren auf unzureichende Sicherheitsmaßnahmen in einem Forschungslabor in Wuhan hingewiesen. Die USA wüssten, dass es in dem Labor in der zentralchinesischen Provinz Hubei "hochansteckende Stoffe" gab, sagte Pompeo dem Fernsehsender. Sowohl Fox News als auch die "Washington Post" hatten unter Berufung auf anonyme Quellen berichtet, dass sich der erste Mensch in diesem Labor angesteckt und dann das Virus verbreitet haben könnte.

 19:33

286 bestätigte Coronavirus-Fälle im Burgenland

Die Zahl der nachweislich an Covid-19 Erkrankten ist im Burgenland am Donnerstag um acht auf 286 gestiegen. 165 Personen sind wieder genesen, das sind 17 mehr als am Vortag, berichtete der Koordinationsstab Coronavirus. Aktuell sind noch 110 Personen erkrankt.

Am stärksten betroffen sind nach wie vor der Bezirk Oberwart mit 108 und der Bezirk Neusiedl am See mit 51 Fällen. 392 Personen befinden sich unter behördlich angeordneter, häuslicher Quarantäne. 15 Erkrankte müssen derzeit in einem Spital behandelt werden, fünf davon intensivmedizinisch. Drei Personen werden auf der Covid-19-Station in Bad Tatzmannsdorf betreut. Sieben Menschen sind im Burgenland bisher mit oder an einer Coronavirus-Erkrankung gestorben.

 19:07

100 Menschen in Tirols Alters- und Pflegewohnheimen positiv

In Tirols Alters- und Pflegeheimen sind mit Stand Donnerstagabend rund 100 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden, davon mussten 31 in den Krankenhäusern betreut werden. Zwei Drittel aller Einrichtungen wurden bereits getestet und 6.196 Tests wurden durchgeführt, teilte das Land mit. Beim Personal waren 136 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, sie befanden sich in Heimquarantäne.

Seit über einer Woche führe man nun die Tests durch, sagte Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP). Man wolle "damit eine besonders vulnerable Bevölkerungsgruppe sowie das Strukturpersonal schützen". Seit Mittwoch werde auch bei den Gesundheits- und Sozialsprengeln flächendeckend getestet, hieß es. 874 Tests wurden in diesem Bereich durchgeführt.

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) hatte am Donnerstag angekündigt, alle Bewohner und Mitarbeiter in Alters- und Pflegeheimen testen zu wollen. Rund 130.000 Menschen seien davon betroffen, sagte er bei einer Pressekonferenz.

 19:06

Rumänische Erntehelfer kamen in Innsbruck an

Am Innsbrucker Flughafen sind insgesamt 142 in Coronazeiten benötigte Erntehelfer aus Rumänien gelandet - 122 davon für den Tiroler Gemüsebau und 20 Fachkräfte für Kärnten. Der Laudamotion-Flug für die Schlüsselarbeitskräfte Mittwochabend wurde von den Tiroler Gemüsebaubetrieben organisiert und bezahlt, teilte das Land mit.

An Bord befand sich auch ein in österreichischer Staatsbürger, der in die Heimat zurückkehren konnte. Die Insassen wurden laut dem Land Tirol schon beim Abflug in Rumänien mit Mund-Nasen-Masken und Handschuhen ausgestattet. Die Platzvergabe im Flugzeug erfolgte entsprechend der Betriebszugehörigkeit. Unmittelbar nach der Ankunft in Innsbruck wurden bei jedem Passagier die Temperatur gemessen und ein Abstrich für einen Corona-Test gemacht. Anschließend wurden die Erntehelfer dann in maximal mit fünf Personen besetzten Kleinbussen bzw. unter Wahrung der Sicherheitsabstände in einem Bus in die Mitarbeiterunterkünfte der 17 Tiroler Gemüsebaubetriebe in den Bezirken Innsbruck-Land, Schwaz, Innsbruck und Landeck sowie nach Kärnten gebracht.

 18:50

Unfallabteilung im Krankenhaus Oberwart gesperrt

Im Krankenhaus Oberwart sind Mitarbeiter der Abteilung für Orthopädie und Traumatologie positiv auf das Coronavirus getestet worden. In der Unfallabteilung werden deshalb bis auf weiteres keine neuen Patienten mehr aufgenommen, berichtete die KRAGES (Burgenländische Krankenanstalten-Ges.m.b.H.) am Donnerstag. Die Rettungsdienste werden umgeleitet.

Aufgrund der positiven Testergebnisse müsse der Ambulanzbetrieb so weit wie möglich reduziert werden. Die Versorgung von akut verletzten Patienten sei jedoch gesichert, betonte die KRAGES. Sie würden in umliegenden Spitälern, etwa in Güssing, Hartberg, Feldbach, Oberpullendorf oder Wiener Neustadt, versorgt. Die Landessicherheitszentrale sei informiert, die Rettungsdienste würden ab sofort umgeleitet.

 18:12

Achter Covid-19-Todesfall in Vorarlberg

In Vorarlberg ist am Donnerstagabend der achte Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet geworden. Zu den persönlichen Daten wie Alter oder Geschlecht der verstorbenen Person wurden seitens der Landespressestelle keine Angaben gemacht. Laut Landessanitätsdirektion lagen aktuell 866 positive Tests vor, 654 Personen galten als wieder genesen.

Damit stieg die Anzahl der positiven Coronavirus-Testungen gegenüber dem Mittwoch erneut gering um fünf Fälle (plus 0,6 Prozent) an. 29 Covid-19-Patienten wurden im Krankenhaus behandelt, davon elf auf der Intensivstation. Bisher wurden in Vorarlberg 6.887 Personen auf das Coronavirus getestet und ausgewertet.

 16:09

Siebenter Todesfall im Burgenland

Ein 87-jähriger Burgenländer, der am Coronavirus erkrankt war, ist am Donnerstag im Krankenhaus Oberpullendorf verstorben. Die Zahl der Personen, die mit oder an einer Covid-19-Erkrankung gestorben sind, ist im Burgenland damit auf sieben angestiegen, berichtete der Koordinationsstab Coronavirus.

Der Mann aus dem Bezirk Eisenstadt-Umgebung sei im Spital in Oberpullendorf intensivmedizinisch behandelt worden. Er habe sich im für die isolierte Behandlung von Covid-19-Patienten eingerichteten Bereich des Krankenhauses befunden, teilte der Koordinationsstab mit.

 16:09

Drei weitere Todesfälle in NÖ Kliniken

Die Zahl der Covid-19-Toten in niederösterreichischen Krankenhäusern ist im Laufe des Donnerstag auf 69 gestiegen. Bernhard Jany von der Landeskliniken-Holding gab drei weitere Todesfälle bekannt. Demnach starben ein 84-Jähriger in Wiener Neustadt, ein 82-Jähriger in Amstetten und eine 75 Jahre alte Frau in Waidhofen a.d. Thaya.

 13:07

Frankreich: Ermittlungen nach 670 Corona-Fällen auf Flugzeugträger

Nach einem Coronavirus-Ausbruch auf dem französischen Flugzeugträger "Charles de Gaulle" will Frankreichs Marine Antworten. Wie konnten sich Hunderte Militärs mit dem Virus anstecken? Eine Untersuchung sei im Gange, um herauszufinden, wie das Virus auf das Schiff gekommen sei. Von knapp 1.800 getesteten Seeleuten haben sich rund 670 Personen infiziert.

 13:04

Südtirol: Bisher 228 Menschen verstorben

In Südtirol ist die Zahl der Menschen auf 228 angestiegen. In den letzten 24 Stunden verzeichnete die autonome Provinz 44 neue Corona-Fälle. Insgesamt wurden 2.268 Menschen positiv auf das Virus getestet. 632 überstanden die Erkrankung. In Südtirol wurden bisher 12.962 Menschen auf das Virus getestet, 3.019 befanden sich in häuslicher Isolation.

 13:03

Ärztekammer: Ordinationen machen "Schritt zurück zur Normalität"

Österreichs Ärztekammer erhofft sich für die Ordinationen "einen ersten Schritt zurück zur Normalität". Nachdem Arztpraxen in den letzten Wochen wegen der Maßnahmen zur Virus-Eindämmung nur in Notfällen aufgesucht werden durften, wird eine generelles Hochfahren von der Kammer nun wieder empfohlen. Dies soll unter Einhaltung der Sicherheitsregeln erfolgen.

 13:00

Vorarlberg: Rotes Kreuz beauftragt 400.000 Stück Schutzmasken

In Vorarlberg hat sich ein Konsortium von Textilunternehmen gebildet, an das nun das Österreichische Rote Kreuz einen Auftrag über 400.000 zertifizierte Schutzmasken erteilt hat. 3.000 Näherinnen und Näher haben sich gemeldet. Dies berichtete Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Wien.

 12:57

Salzburg: Mann wegen Corona-Krise ausgerastet, nun unzurechnungsfähig

Ein Firmenchef aus dem Flachgau, der die psychische Belastung nach der Schließung seines Betriebes nicht verkraftet und zwei Personen attackiert hat, war laut einem Gerichtsgutachten zur Tatzeit nicht zurechnungsfähig. Demnach befand sich der 47-Jährige in einem "manisch-psychotischen Zustand". Dies entspricht einer Geisteskrankheit.

 12:54

Wien: Untersuchungsausschuss fällt bis Mitte Mai aus

Die Untersuchungskommission zu städtischen Förderungen von Wiener Vereinen muss weiter pausieren. Weiter gehen soll es am 14. Mai. Für die künftigen Sitzungen gibt es auch neue Regeln. Sie finden nicht mehr im recht engen "Top 24" des Rathauses statt, sondern in der deutlich größeren Rathaus-Volkshalle.

 12:52

Gläubigerschutzverband fürchtet Insolvenzwelle ab Herbst

Der Gläubigerschutzverband AKV rechnet mit einer "zeitverzögerten" Insolvenzwelle ab Herbst 2020. Die bisherigen Maßnahmen während der Corona-Krise verschieben zahlreiche Insolvenzanträge um einige Monate.

 12:49

Steiermark: Staatsanwaltschaft ermittelt nach Anzeige gegen Pflegeheim

Gegen ein steirisches Pflegeheim ist eine Anzeige erstattet worden. Seit Beginn der Coronakrise sind dort mehrere Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. Nun wird wegen grob fahrlässiger Tötung und vorsätzlicher Gefährdung durch übertragbare Krankheiten ermittelt, bestätigte die Staatsanwaltschaft.

 12:47

Weltweit fast 2,1 Millionen Infizierte und 137.000 Tote

Während die USA die Fall-Statistik mit in etwa 640.000 weiter klar vor den europäischen Hotspots Spanien (180.000), Italien (165.000), Deutschland und Frankreich (je 135.000) anführten, stand am Donnerstag auch Großbritannien bereits knapp vor der 100.000er-Grenze.

 12:43

EU-Parlament ebnet Weg für weitere Corona-Hilfen in Milliardenhöhe

Das EU-Parlament tagt in einer Sondersitzung und bezieht zur Ausbreitung des Corona-Virus und den wirtschaftlichen Folgen Stellung. Das EU-Parlament will jetzt auch offiziell in die Debatte um das 540-Milliarden hohe Paket für gemeinsame europäische Anleihen einsteigen.

 12:42

Dänemark: Eltern besorgt über Schulöffnung

Einen Tag nach der Wiederöffnung von Krabbelstuben, Kindergärten und Unterstufenschulen am Mittwoch herrscht in Dänemark bei vielen Eltern Unbehagen. Besonderen Ärger ruft hervor, dass schulpflichtige Kinder nicht ohne ärztliches Attest zu Hause bleiben dürfen.

 12:39

Caritas Jerusalem warnt vor sozialer Katastrophe

Von dramatischen sozialen Zuständen in Palästina inmitten der Corona-Krise berichtet Schwester Bridget Tighe, Direktorin der Caritas Jerusalem. Nahrungsmittelhilfe, aber auch Hygienepakete seien dringend notwendig, damit sich das Virus gerade bei den armen Bevölkerungsschichten nicht stärker ausbreitet.

 12:30

Gesundheitsminister: Alle Altersheime sollen durchgetestet werden

Gesundheitsminister Anschober hat heute eine Ausweitung der Coronavirus-Tests angekündigt. Alle Bewohner und Mitarbeiter in Pflege- und Altersheimen in Österreich sollen getestet werden. Dies betrifft 130.000 Menschen und 918 Alten- und Pflegeheime.

 12:27

Italiener wurde für Spaziergang mit Schaf bestraft

Ein Sizilianer, der mit einem Schaf an der Leine spazieren ging, ist in Palermo wegen des Verstoßes gegen die Ausgangssperre bestraft worden. Die Ausrede, das Tier müsse sich bewegen, wollten Polizisten nicht als Ausnahme für das Corona-Ausgangsverbot gelten lassen. Sie brummten dem Mann eine saftige Strafe auf.

 11:50

FPÖ will Verlängerung des Grundwehrdiensts

FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz fordert eine Rückkehr zum alten Modell, aufgrund des Bundesheereinsatzes in der Corona-Krise. Die Grundvergütung für Grundwehrdiener solle an die Höhe der Mindestsicherung angepasst werden. Eine Verlängerung des Zivildienstes haben die Freiheitlichen derzeit nicht im Blick.

 11:40

Öffi-Semesterkarten gelten in OÖ bis Februar 2021

Die Semesterkarten des oberösterreichischen Verkehrsverbundes (OÖVV) für das Sommersemester 2020 gelten ohne zusätzliche Kosten bis einschließlich Februar 2021. Studierende, die das Angebot nicht nutzen können, etwa weil sie ihr Studium beendet haben, bekommen das gesamte Fahrgeld zurück, berichtete der OÖVV in einer Presseaussendung am Donnerstag.