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Keine Hoffnung wecken

Lockdown: Ludwig gegen frühere Öffnung

Entscheidung über Öffnung fällt in Wien erst nächste Woche, so der Stadtchef. 

Angesichts von "nur" 354 Neuinfektionen in Wien ist Michael Ludwig vorsichtig optimistisch, dass der strenge Lockdown in Wien, der bis 2. Mai gilt -nur die Schulen sperren am 25. April auf -, tatsächlich wirkt.

Andererseits gibt ihm die mit 211 Fällen weiterhin alarmierend hohe Zahl an IntensivpatientInnen schwer zu denken.

Keine Chance auf frühes Ende des Lockdowns

Vorsicht. Die Entwicklung werde sehr genau beobachtet, erklärt Ludwig: "Ich habe mir vorgenommen, dass ich Anfang nächster Woche gemeinsam mit Expertinnen und Experten den bisherigen Weg analysieren und die daraus resultierenden Konsequenzen ableiten werde." Jedenfalls werde die Entscheidung, wie es in Wien weitergeht, vor dem 2. Mai fallen, damit die Menschen eine gewisse Planungssicherheit haben.

Kritik an Ankündigungen von VP-Kanzler Kurz

Ätzend. Jedenfalls wisse er von den Wiener ExpertInnen, dass man alle Maßnahmen immer erst nach zwei bis drei Wochen beurteilen könne. "Von da her bin ich sehr vorsichtig, was weitere Öffnungen betrifft", so der Bürgermeister, der auch in Richtung der Ankündigungen aus der Bundesregierung starke Skepsis zeigte: "Ich werde Öffnungsschritte erst dann verantworten, wenn sie auch sachlich zu rechtfertigen sind."

Mit durchaus ätzender Kritik reagierte er auf die jüngsten Ankündigungen von Sebastian Kurz: "Da gibt es offenbar eine Aufgabenteilung. Der Kanzler fühlt sich nur für die positiven Dinge in der Kommunikation verantwortlich. Ich bin nicht dafür, dass man Hoffnungen weckt, die man dann, so wie in der Vergangenheit, nicht einlösen kann."

Eintritts-Tests. Als Beispiel nannte Ludwig die Eintrittstests in der Gastro und in Shops. "Das ist gangbar, wenn es alltagstauglich umgesetzt wird. Da muss man zuerst einmal die Sozialpartner fragen, die noch jede Menge Einwände haben."
 

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