Martin Polaschek

coronavirus

So läuft Corona-Schulstart

1,1 Millionen Schülerinnen und Schüler starten heute den Präsenzunterricht. 

Wien. Zumindest theoretisch. Denn der neue Bildungsminister Martin Polaschek hat – so wie sein Vorgänger Heinz Faßmann – den Eltern freigestellt, die Kinder daheim zu lassen. Doch die meisten werden kommen. Und damit sich nach der Rückkehr aus den Skigebieten die Omikron-Variante nicht explosionsartig in den Schulen verbreitet, gibt es jetzt eine mehrwöchige „Sicherheitsphase“:

  • Masken für alle: Alle Lehrpersonen sowie Schülerinnen und Schüler müssen im ganzen Schulhaus und auch im Unterricht Masken tragen – das ging ohnehin schon seit November. In der Volksschule und in den Unterstufen reicht Mund-Nasen-Schutz – in der Oberstufe gilt eine strikte FFP2-Pflicht.
  • Drei Tests die Woche: Alle Kinder müssen heute vor Schulstart zumindest einen Antigen-Test absolvieren bzw. vorlegen. Polaschek hat an die Eltern appelliert, vorab die Kinder PCR testen zu lassen. Morgen, Dienstag, gibt es dann einen weiteren Antigen-Test – so hofft man, die meisten Omikron-Fälle ­herauszufischen. Zudem starten Dienstag und Mittwoch die ersten PCR-Tests. Polascheks Plan: Pro Woche sollen jeweils 3 Tests absolviert werden – mindestens 2 davon PCR-Tests. In Wien, Niederösterreich und Oberösterreich klappt das angeblich bereits in dieser Woche – alle anderen Bundesländer bringen 2 PCR-Tests erst in der Woche ab 17. Jänner zusammen.

Übrigens: Die Sicherheitsphase gilt bis mindestens 28. Februar.