Bürgermeister wehrt sich gegen junge
St. Anton: Alarm um Party-Urlauber
Es ist der Bürgermeister von St. Anton, Helmut Mall, der Alarm schreit: „Unter dem Deckmantel hier arbeiten zu wollen, sind Skifahrer aus ganz Europa zu uns gekommen“, sagt er ÖSTERREICH. Diese seien mit dem Zug aus Zürich gekommen. Es wären Fotos mit 30 bis 40 „Partygästen“ im Internet zu sehen.
Vermieter vergeben Zweitwohnsitze
Der Ortschef ist empört über Vermieter, die offenbar Zweitwohnsitze an junge Dänen, Briten und Schweden abgeben würden.
Das Après-Ski-Treiben gefährde den Ort, der bislang „keine Corona-Fälle“ habe. Immerhin kriegt St. Anton mit, was sich bereits im Zillertal abspielt. Die Polizei sei jedenfalls eingeschaltet.
Tirols Landeshauptmann Günther Platter hat nun erklärt, dass der Aufenthalt aus „beruflichen Gründen“ glaubhaft gemacht werden müsse.
Private Urlauber seit Wochen untergebracht
Das Beherbergungsverbot wird offenbar seit Wochen umgangen. Ob gegen die „schwarzen Schafe“ (Copyright Elisabeth Köstinger) nun endlich vorgegangen wird? Zumindest der Bürgermeister von St. Anton will einen Cluster verhindern.
Bürgermeister zu feiernden Urlaubern in Tiroler Ski-Ort
© OE24
Bürgermeister: "Wehren uns gegen Party-Touristen"
ÖSTERREICH: Briten. Skandinavier sollen „Partys“ in St. Anton feiern?
Helmut Mall: Wir haben bisher null Corona-Fälle. Unter dem Deckmantel „Wir wollen in St. Anton arbeiten“ sind aber Skifahrer aus ganz Europa zu uns gekommen. Mit dem Zug aus Zürich. Sie haben sich in Zweitwohnsitzen einquartiert. Das haben wir verstärkt bemerkt.
ÖSTERREICH: Die Folge?
Mall: Wir wollten bereits im Vorfeld mit rigorosen Polizei-Kontrollen gegensteuern.
Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden