Westbahn

Anreise zu Demo-Wochenende

Westbahn droht unmaskierten Demo-Teilnehmern mit Rausschmiss

Demo-Teilnehmer, die am Samstag ohne Maske in der Westbahn nach Wien reisen, werden kurzerhand aus dem Zug geleitet, heißt es in einer Aussendung.

Die nächste Groß-Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen sorgt schon im Vorfeld für Gesprächsstoff. Die WESTbahn geht davon aus, dass zahlreiche Personen aus den Bundesländern anreisen werden. Erfahrungsgemäß würden viele der Protestierenden im Zug keine FFP2-Masken tragen. Geschehe dies wieder, würden die Personen aus der Eisenbahn geleitet.
 
Konkret ist geplant, in bestimmten Zwischenhalten zu stoppen und jene Personen, die die einschlägigen Schutzmaßnahmen nicht einhalten, zum Verlassen des Zuges aufzufordern. Wird dieser Aufforderung nicht Folge geleistet, muss die Exekutive verständigt werden. Ein etwaiger Schadensersatzanspruch für die Personen, die den Zug verlassen müssen, entstehe dadurch nicht.
 
Freie Meinungsäußerung innerhalb eines rechtlichen Rahmens sei ein hohes Gut unserer Gesellschaft, schreibt der Bahnbetreiber in einer Aussendung. Doch die Sicherheit und Gesundheit aller Reisenden sowie der Crew stünden an Bord im Vordergrund. Das Tragen der Maske im Zug sei notwendig, da der vorgegebene Mindestabstand von zwei Metern dort häufig nicht eingehalten werden könne.
 

Gegendemo angekündigt

 

Widerstand erwartet die Corona-Demo indes vom linken Meinungsspektrum. Eine antifaschistische Gruppe bittet zu einer Gegenkundgebung im Wiener Votivpark, an die sich eine Fahrrad-Demonstration anschließt. Sie begründen die Aktion damit, dass die Corona-Demo-Teilnehmer eine zutiefst antisemitische Verschwörungsideologie eine. Dieser "extremen Rechten" wolle man nicht die Straßen von Wien überlassen.
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