Anmeldung ab Mittwoch

Wien impft jetzt auch Schwangere

Wien hat jetzt auch die Impfungen für Schwangere geöffnet. Ab Mittwoch können sich alle ab der 13. Schwangerschaftswoche anmelden.  

In Wien steht nun der konkrete Termin für den Start der Impfungen von Schwangeren fest: Ab 20. Mai werden die Frauen im Austria Center Vienna (ACV) immunisiert.

Mit Biontech/Pfizer

Die Anmeldung dafür ist ab dem morgigen Mittwoch möglich, wurde in einer Aussendung von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) am Dienstag angekündigt. Zum Einsatz kommt der Wirkstoff von Biontech/Pfizer. Auf Initiative des Wiener Gesundheitsverbunds hatte das Nationale Impfgremium Ende April Schwangere als Priorisierungsgruppe in den Impfplan aufgenommen. Damit ist es nun möglich, Frauen ab der 13. Schwangerschaftswoche mit Schutzimpfungen gegen Covid-19 versorgen zu können.

2.500 Anmeldungen 

Die Stadt schuf daraufhin eine eigene Vormerkkategorie beim Impfservice, um den Bedarf an impfwilligen Schwangeren in Wien zu erheben. Bisher haben sich 2.500 für eine Covid-19-Schutzimpfung vormerken lassen. Für die Zielgruppe werden nun 5.000 Impftermine freigeschaltet.ei rund 17.000 Geburten jedes Jahr in der Bundeshauptstadt, schätzt das Rathaus, dass derzeit rund 12.000 Frauen schwanger sind und rund 8.000 davon zumindest in der 13. Woche. Eine Anmeldung für die künftigen Mütter ist auf der Vormerk-Plattform jederzeit möglich. Beim Ausfüllen des Vormerkformular ist die Kategorie "Schwangere ab der 13. Woche" auszuwählen, im Anschluss kann gleich ein Impftermin gebucht werden.

Gynäkologen vor Ort 

Jene Schwangeren, die vor der Impfgremiums-Empfehlung mangels passender Vormerkkategorie eine andere Gruppe ausgewählt haben, können diese ändern, indem sie sich einloggen und ihre persönlichen Daten ändern. Dort sei auch eine Änderung der Vormerkkategorie und eine anschließende Buchung des Impftermins jederzeit möglich, hieß es. Aufgrund des sensiblen Themas und der besonderen Bedürfnissen von Schwangeren werden im Rahmen dieser Impfaktion auch Gynäkologen und Gynäkologinnen an Ort und Stelle sein, um mit den Impfwilligen ausführlichere Risikoabschätzungsgespräche führen zu können. Außerdem gibt es u.a. ein spezielles Informationsblatt und einen eigens aktualisierten Impfbogen für die Frauen.



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