45-Jährige wird neue A1-Chefin

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45-Jährige wird neue A1-Chefin

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Margarete Schramböck neuer CEO der A1 Telekom Austria AG ab 1. Juni 2016.

Nach Microsoft Austria bekommt nun ein weiteres heimisches Großunternehmen eine Frau als Chefin. Wie am Dienstag bekannt wurde, erhält ab 1. Juni 2016 die A1 Telekom Austria AG einen neuen CEO: Margarete Schramböck wird bei Österreichs größtem Telekommunikationsunternehmen die Führung übernehmen. „Mit Margarete Schramböck haben wir eine exzellente Managerin für unser A1 Board gewonnen. Ich freue mich sehr, sie in unserem Team begrüßen zu können. Sie wird nicht nur umfassende Erfahrung im Bereich Business Development einbringen, sondern auch ihre sehr umfangreiche Kenntnis des ICT-Markts, einer unserer großen Schwerpunkte innerhalb der Gruppe“, erklärt Alejandro Plater, CEO der Telekom Austria Group.

20 Jahre Erfahrung im ICT-Bereich
Nach ihrem BWL-Studium an der WU Wien startete die 45-Jährige ihre Karriere in der IT-Industrie 1995 bei Alcatel. Während der folgenden sieben Jahre hatte sie mehrere Management Positionen inne, von Service Director bis hin zu Sales Director von Alcatel e-business Austria. 2002 wurde sie Managing Director von NextiraOne. Seit dem Merger des Unternehmens mit dem internationalen ICT-Experten Dimension Data im Jahr 2014 fungiert Schramböck als Managing Director von Dimension Data Austria.

5-Jahresvertrag
Margarete Schramböck wird das bestehende Management Board von A1 mit Marcus Grausam (CTO), Sonja Wallner (CFO) und Alexander Sperl (CCO) vervollständigen. Sie wurde für einen Zeitraum von fünf Jahren als Vorstandsmitglied und CEO von A1 Telekom Austria bestellt und wird mit 1. Juni 2016 eintreten.

Bis zuletzt geheim
Um den Posten wurde lange gerungen. Sowohl das Finanzministerium wie auch die Belegschaftsvertretung wünschten sich eine Österreicherin oder einen Österreicher an der Spitze der A1, der mit Großkunden und der Republik auf Augenhöhe verhandeln könne. Im Vorfeld der Berufung von Schramböck gaben sich die Telekom und die ÖBIB, die die Interessen der Republik für den 28-Prozent-Anteil des Staates an der Telekom vertritt, sehr zugeknöpft.

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