iPhone 11 (Pro) besser nicht sofort kaufen

Kurzes Warten lohnt sich

iPhone 11 (Pro) besser nicht sofort kaufen

Auf der diesjährigen Herbst-Keynote am 10. September wird Apple die neue iPhone-Generation präsentieren. Dabei werden wie im Vorjahr drei neue Smartphones in unterschiedlichen Preisklassen erwartet. Gerüchten zufolge dürfte die Einsteigerversion in diesem Jahr "iPhone 11" heißen, die beiden anderen Modelle hingegen könnten erstmals die Bezeichnung "Pro" im Titel tragen - "iPhone 11 Pro" und "iPhone 11 Pro Max" (Leak-Foto oben). Während die Preise der neuen iPhones in den letzten Jahren zum Release stetig stiegen, könnten sie diesmal auf Vorjahresniveau bleiben. Nun zeigt eine aktuelle Analyse, dass es besser ist, wenn man nicht zu den ersten Käufern zählt.

>>>Nachlesen:  iPhone 11 (Pro): Alle Daten durchgesickert

Prognose für Preisverfall

Die Shopping- und Vergleichsplattform www.idealo.at hat die Preisentwicklung der Vorgängermodelle untersucht und auf dieser Grundlage eine Prognose für die neue iPhone-Generation gewagt. Um eine realistische Prognose abgeben zu können, wurden dabei preislich ähnliche Vorgängermodelle untersucht. 
 
iPhone 11: 100 Euro Ersparnis nach drei Monaten
 
Die günstigste Variante könnte wie schon 2018 für 849 Euro auf den Markt kommen. Für die Preisprognose hat idealo neben dem iPhone XR auch das iPhone 8 und das 8 Plus hinzugezogen. Mit 799 bzw. 909 Euro lagen diese Modelle 2017 in einem ähnlichen Preissegment. Auffällig: Die Einsteigermodelle sind zu Beginn schnell im Preis gesunken, schon nach einem Monat waren 7 Prozent Ersparnis drin - beim iPhone 11 wären das immerhin 55 Euro. Nach drei Monaten könnte das neue Modell dann die 100-Euro-Marke knacken. Anschließend entwickelte sich das Sparpotenzial bei den Vorgängern allerdings etwas langsamer. Ersparnisse um die 20 Prozent erwartet die Vergleichsplattform beim iPhone 11 erst nach neun Monaten (154 Euro).
 
iPhone 11 Pro: Ein halbes Jahr warten, knapp 20% sparen
 
Das neue Standard-Modell dürfte sich preislich in einem ähnlichen Rahmen bewegen wie 2017 das iPhone X und 2018 das iPhone XS. Es wird also eine Unverbindliche Preisempfehlung in Höhe von 1.149 Euro erwartet. Betrachtet man die Preisentwicklung der beiden Vorgänger, sind 11 Prozent Ersparnis nach drei Monaten wahrscheinlich (121 Euro). Nach sechs Monaten könnte dann sogar eine Ersparnis von 200 Euro erreicht werden (18 Prozent). Die Vorgängermodelle waren ab diesem Zeitpunkt relativ stabil, in den ersten zehn Monaten gab es keine großen Preisschwankungen mehr.
 
iPhone 11 Pro Max mit größtem Sparpotenzial
 
Das neue Spitzenmodell könnte wieder ab 1.249 Euro in den Handel kommen. So viel kostete im vergangenen Jahr das Einstiegsmodell des iPhone XS Max. Nach zwei Monaten waren damals bereits 13 Prozent Ersparnis möglich (160 Euro), die 20-Prozent-Marke fiel nach sechs Monaten (250 Euro). Nach sieben Monaten zahlten Käufer im Schnitt sogar 22 Prozent bzw. 270 Euro weniger als zum Release - wer das iPhone XS Max erst im April kaufte, erwischte damit den günstigsten Kaufzeitpunkt innerhalb der ersten 10 Monate. Verhält sich das neue Topmodell ähnlich wie sein Vorgänger, können Österreicher beim neuen iPhone 11 Pro Max im Vergleich mit den anderen Neulingen mit Abstand am meisten sparen.
 
 
preisprognose-iphone-11.png © idealo

Fazit

Je teurer die Smartphones in den letzten Jahren wurden, desto größer fiel das Sparpotenzial aus. Günstigere Modelle sanken zwar nach dem Release vergleichsweise schnell im Preis, der 20-Prozent-Marke näherten sich die teureren Modelle aber deutlich früher. Heißt im Klartext: Beim iPhone 11 können Verbraucher voraussichtlich eher schon früh zugreifen, beim 11 Pro und 11 Pro Max sollten sie lieber noch rund ein halbes Jahr warten. Wie immer gilt aber: Prognosen sind nur Orientierungshilfen. Wer sichergehen und den perfekten Kaufzeitpunkt nicht verpassen will, sollte regelmäßig Preise vergleichen oder einen Preiswecker setzen.
 

 

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