iPhone 5, Winehouse & Co.

Das sind die Google-Suchtrends des Jahres

Das sind die Google-Suchtrends des Jahres
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Suchmaschinen-Riese zeigt, was die Österreicher am meisten interessierte.
OE24 auf Google bevorzugen

Wie am Ende jedes Jahres zeigt die größte Suchmaschine der Welt auch heuer jene Themen, die über das gesamte Jahr am meisten gesucht wurden. Veröffentlicht werden die Suchbegriffe im "Google Zeitgeist". Dort können Statistiken aller Länder abgerufen werden. Welche Begriffe die Österreicher am häufigsten "googelten", haben wir für Sie zusammengefasst.

Sechs Kategorien
Google teilt die Auswertung für eine bessere Übersicht in verschiedene Kategorien ein. Die sechs wichtigsten sind die "schnellst wachsenden Suchbegriffe", die "meist gesuchten Berühmtheiten", die "meist gesuchten Bilder", die "meist gesuchten Nachrichten", die am "schnellsten wachsende Personensuche" und die "meist gesuchten Reiseziele". Zu den Rennern zählten in diesem Jahr u.a. das iPhone 5, Kim Kardashian, Amy Winehouse, Facebook und sein Gegner Google+ sowie Fukushima.

In den Diashows finden Sie die jeweils zehn meist gesuchten Begriffe aus der jeweiligen Kategorie:

Schnellst wachsende Suchbegriffe


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2012

1. 2012

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Das sind die Google-Suchtrends des Jahres

2. IPhone 5

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So funkeln die Stars auf der Songcontest-Bühne

3. Song Contest 2011

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Meist gesuchte Berühmtheiten


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Das sind die Google-Suchtrends des Jahres

1. Kim Kardashian

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Die Transformation der Megan Fox

2. Megan Fox

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Das sind die Google-Suchtrends des Jahres

3. Scarlett Johansson

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Meist gesuchte Bilder


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Das sind die Google-Suchtrends des Jahres

1. iPhone 5

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Die Transformation der Megan Fox

2. Megan Fox

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Justin Bieber: Christmas in Washington 2011

3. Justin Bieber

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Meist gesuchte Nachrichten


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Das sind die Google-Suchtrends des Jahres

1. YouTube

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2. Facebook

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Das sind die Google-Suchtrends des Jahres

4. iPhone 5

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Schnellst wachsende Personensuche


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Amy Winehouse

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Alexandra Stan

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Kopie von 22. Oktober: Gaddafis Ende

Muammar al-Gaddafi wird durch einen angesetzten Kopfschuss ermordet. Von libyschen Rebellen. Wenige Stunden zuvor haben sie ihn auf der Flucht gestellt und lebend aus einem Kanalrohr gezogen: „Nicht schießen, nicht schießen“, ruft er. Sie drücken ab. Er stirbt genauso gnadenlos, wie er regiert hat.Dann stellen sie die Leiche Gaddafis aus! Wie eine Trophäe. In einem schäbigen Kühlhaus am Fleisch- und Gemüsemarkt in der Stadt Misrata, 200 km östlich von Libyens Hauptstadt Tripolis. Und sie jubeln dabei. Ein schreckliches, beklemmendes Schauspiel. Bilder wie diese gab es weder von Mao, Stalin oder vom rumänischen Diktator Nicolae Ceausescu.Es ist gegen 11 Uhr, als ich das Marktgebiet außerhalb von Misrata an der Mittelmeerküste erreiche. Normalerweise werden hier Gemüse, Obst, Fleisch, Fisch gelagert und gehandelt. Ein Kühlhaus aus Plattenbeton reiht sich ans andere. Dazwischen ein Ringelspiel, eine Hüpfburg.Vorm Einfahrtstor zum Markt eine Menschenschlange. Hunderte Männer warten, Frauen, Kinder. Alle wollen Gaddafi sehen, das Monster bestaunen: „Er hat meine beiden Söhne getötet!“, schreit ein älterer Mann. „Ich möchte sehen, dass der Mörder meiner Kinder tot ist.“ Das schwere Eisentor geht auf, ich werde durchgeschoben. Mehrere Dutzend Rebellen mit Maschinengewehren und Kalaschnikows sind zu sehen. Es riecht süßlich, überall Fliegen.Ich erreiche eine schmale Betonrampe, die zu einer offen Eisentür führt. Die Tür steht offen. Ein kahler, schäbiger, kalter Raum. Zuerst realisiere ich es gar nicht, aber auf einer schmutzigen Matratze am blanken Stahlboden des Kühlraumes liegt Oberst Muammar al-Gaddafi, 69. Direkt vor mir. Zu meinen Füßen. Er ist mit einer speckigen, bläulichen Decke zugedeckt. Sein nackter Oberkörper ist zu sehen. Der früher mächtigste Mann Nordafrikas, der exzentrischste Politiker der Welt, der Herr des Terrors, liegt tot am Boden eines Kühlhauses.Manche haben ihre Kinder mit ins Kühlhaus gebracht, die Kleinsten sind erst drei, vierSein markantes Gesicht ist gelblich, das krause, schüttere Haar dunkel. Auf der Stirn ein schwarzer Fleck. Das Einschussloch. Um das Einschussloch Schmauchspuren. Einige Augenblicke kann ich in dem Raum bleiben. Ich weiß bis heute nicht, ob ich in diesem Moment Zeitgeschichte erlebe oder bloß Teil einer der widerwärtigsten Todesshows der Politgeschichte werde. Schließlich schieben die Rebellen mich hinaus. Vor dem Kühlraum eine endlose Menschenschlange. Manche haben Kinder mitgebracht. Die Kleinen sind kaum älter als drei, vier Jahre alt: „Allāhu akbar“ – Gott ist groß, rufen sie.Gaddafi war ein Despot. Aber kein Monster. Nur Fidel Castro kam auf eine um zwei Jahre längere Amtszeit als er, wobei der Begriff Amtszeit eigentlich falsch ist – Gaddafi hatte gar keine offizielle Position. Er war weder gewählter Präsident, noch Staatschef. Er war bloß Oberst, Revolutionsführer. Mächtigster Mann im Staat. Der Einzige, der entscheidet. Das reichte.Am 1. September 1969 putscht er in Tripolis als blutjunger Hauptmann gegen den unfähigen König Idriss. Gaddafi verkörpert damals jenen Geist islamischen Siegesbewusstseins, der Moslems mitreißt. Sein Habitus strahlt Geheimnisvolles aus, sein brennend starrer Blick hat ständig etwas Gehetztes.Beduinensohn Gaddafi wächst in der Sahara auf. Die Wüste ist sein Zuchtmeister, sein Zelt sein Schloss. Als Schüler wird er missachtet. Daraus resultiert sein brennendes Bedürfnis nach Macht. Wohl deshalb stemmt er sich auch acht Monate lang gegen die Rebellen, lässt auf sein Volk schießen, will nicht wahrhaben, dass er verloren hat. Bis zuletzt glaubt er noch an den Sieg. Er hätte mit seinen Öl-Milliarden flüchten können. Er tut es nicht: „Allah ist mit den Standhaften“, lässt er wenige Tage vor seinem Tod in seiner Geburtsstadt Sirte verkünden.Es ist seine letzte Botschaft. 

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Meist gesuchte Reiseziele


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1. Thailand

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2. Gran CanariaGran Canaria

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3. Schottland

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