Facebook soll "Werbe-Maschine" werden

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Facebook soll "Werbe-Maschine" werden

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Bei der neuen Strategie stehen Apps für Smartphones und Tablets im Mittelpunkt.

Facebook-Chef Mark Zuckerberg (Bild oben) hat Verständnis für die Enttäuschung unter Aktionären über die Kursentwicklung der Papiere des Online-Netzwerks geäußert. "Wir verstehen, dass viele Leute enttäuscht sind von der Entwicklung unserer Aktie - und wir sind es auch", sagte Zuckerberg am Dienstag beim ersten Facebook-Aktionärstreffen. Das Management arbeite jedoch weiter daran, Facebook im Laufe der Zeit zu einer "dauerhaft werthaltigen" Geldanlage für seine Aktionäre zu machen. "Leider haben wir keine Kontrolle über den Aktienpreis, insbesondere nicht über die kurzfristige Kursentwicklung."

Apps für Smartphones und Tablets
Strategie des Online-Netzwerkes sei es, Anwendungen für mobile Geräte anzubieten und es Menschen zu ermöglichen, damit untereinander in Kontakt zu treten, sagte Zuckerberg. Es sei jedoch auch Ziel, aus diesem von 1,1 Milliarden Menschen weltweit genutzten Netzwerk Kapital zu schlagen und "eine starke Werbemaschine" zu bauen. Tag für Tag nutzten Facebook mittlerweile mehr Menschen über mobile Geräte wie Smartphones oder Tablet-Computer als über normale Computer am Schreibtisch. Die Zahl der Facebook-Nutzer wachse weiter kräftig. Ob den Usern die neue Strategie auch so gut gefällt, darf jedoch bezweifelt werden. Viele sind von den zahlreichen Werbeeinblendungen schon jetzt genervt. Und künftig dürften diese noch einmal massiv zunehmen.

Kursentwicklung
Facebook war im vergangenen Jahr an die Börse gegangen. Die Aktien waren damals für 38 Dollar ausgegeben worden, ihr Wert sank danach aber rapide bis auf einen Tiefpunkt von 17,73 Dollar im September. Am Dienstag notierten die Papiere zu Börsenschluss in New York bei 24,03 Dollar (18,1 Euro).

Fotos: Zuckerberg stellt neuen News-Feed vor

Facebook baut die Anzeige von Neuigkeiten - den News-Feed - für seine Nutzer um. Mark Zuckerberg stellte die Änderungen persönlich vor.

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