Auch Oppo zog an iPhones vorbei

Apple-Smartphones im Sinkflug

Auch Oppo zog an iPhones vorbei

US-Konzern verliert als einziger Hersteller massiv Marktanteile.

Nachdem  Apple  bei den Smartphone-Verkäufen im Vorjahr von  Huawei  überholt und auf Platz 3 verdrängt wurde, muss der erfolgsverwöhnte US-Konzern nun eine weitere Schlappe hinnehmen. Laut den Zahlen des Marktforschungsinstituts IHS ist im zweiten Quartal 2019 auch  Oppo  an Apple vorbeigezogen. Damit liegen die iPhones nur mehr auf dem vierten Platz.

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Schmerzhaft

Apple verdient mit seinen Smartphones zwar nach wie vor das mit Abstand meiste Geld aller Anbieter – da kann nicht einmal die Nummer 1  Samsung  trotz doppelt so vielen verkauften Geräten mithalten -, dennoch stellt der jetzige Rückfall eine massive Niederlage dar. Auch weil fraglich ist, ob das  iPhone XI (Max)  und der  Nachfolger des XR  die Kohlen aus den Feuer holen können. Die neue Generation soll am 20. September 2019 in den Verkauf gehen. Aufgrund der geringen Unterschiede zu den Vorgängern gehen Analysten aber davon aus, dass sich der Ansturm in Grenzen halten wird.

© IHS Markit
Auch Oppo zog an iPhones vorbei
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Nur Apple mit massivem Rückgang

Wie die aktuellen IHS-Zahlen zeigen, bleibt Samsung im zweiten Quartal mit 75,1 Millionen verkauften Smartphones die klare Nummer 1. Dahinter folgt Huawei mit 58,7 Millionen Einheiten. Oppo hat rund 900.000 Smartpones mehr verkauft als Apple (35,3 Millionen) und Xiaomi ist dem US-Konzern ebenfalls dicht an die Fersen gerückt. Auffallend ist, dass bis auf Apple und Huawei alle Hersteller mehr Geräte als im ersten Quartal 2019 verkaufen konnten. Doch während bei Huawei der Rückgang minimal ausfällt (58,7 statt 59,1 Millionen), gestaltet er sich bei Apple dramatisch. Im ersten Quartal wurden noch 43,8 Millionen iPhones an den Mann bzw. die Frau gebracht, im zweiten Quartal waren es nur mehr 35,3 Millionen.

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Geringere Abhängigkeit

Da kann sich Apple nur glücklich schätzen, dass der Konzern  nicht mehr so stark vom iPhone abhängt  wie noch vor einigen Jahren. Zuletzt steuerten die Smartphones rund 48 Prozent des Gesamtgewinns bei. Vor noch nicht allzu langer Zeit waren es noch über 80 Prozent.

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