Paybox: Vorsicht bei Handy-Zahlungen

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Paybox: Vorsicht bei Handy-Zahlungen

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Bezahlen mit dem Handy ohne PIN-Code kann zu Missbrauch führen.

Zahlen mit dem Handy erfreut sich zunehmender Popularität, kann aber bei Diebstahl zur Falle werden. Gekauft wird mit der sogenannten Paybox-Funktion, die ohne Bankomat- oder Kreditkarte auskommt. Standardmäßig ist allerdings kein PIN-Code vorgesehen. Ein schlichtes "Ja" per SMS gibt die Zahlung frei. Bei Diebstahl kann dieser mangelnde Schutz teuer kommen, berichtet die Arbeiterkammer (AK) in einer aktuellen Aussendung. Paybox ist eine Tochter von A1.

Mehrere Anbieter
A1, Orange, T-Mobile und tele.ring schalten das Handyzahlen für jene Vertragskunden frei, die einen Einziehungsauftrag erteilt haben. Eine extra Anmeldung ist dafür nicht nötig. Am Ende des Monats werden die gekauften Waren und Services von der Rechnung des Mobilfunkbetreibers abgebucht.

Diebstahl
Wird das Smartphone gestohlen, kann der findige Dieb gezielt den mangelnden PIN-Code-Schutz ausnutzen. Er kann sich damit am Zigaretten- und Coca-Cola-Automaten bedienen, Essen zustellen lassen, Fahrscheine bei den ÖBB kaufen, aber auch Bezahlnummern nutzen.

Die Schadenshöhe wird dabei durch das Limit fürs Paybox-Zahlen begrenzt. Laut AK-Informationen liegen diese Höchstbeträge zwischen 100 Euro (T-Mobile, tele.ring), 250 Euro (Orange) und 600 Euro (A1). Vermieden wird ein Verlust ganz, wenn man sich bei Paybox einen kostenlosen PIN-Code besorgt. Die AK fordert hier von den Mobilfunkern auch mehr Aufklärung bei Vertragsabschluss.

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