Super-Festplatte hält über 1 Million Jahre

Forscher schaffen Durchbruch

Super-Festplatte hält über 1 Million Jahre

Künftig muss man sich über verlorengegangene Daten nicht mehr den Kopf zerbrechen.

Bei den Speichermedien gab es in den letzten Jahren beeindruckende Fortschritte. Es ist schon erstaunlich wie die Miniaturisierung mittlerweile fortgeschritten ist. Vor nicht allzu langer Zeit war es jedenfalls undenkbar, dass auf einer microSD-Karte einmal 64 GB und mehr Platz finden würden. Einen Makel haben die Speichermedien jedoch nach wie vor. Sie halten nur einen begrenzten Zeitraum durch. Nach einigen Jahren können die Daten nicht mehr gelesen werden und sie sind verloren. Dem wollen britische Forscher nun ein Ende setzen.

>>>Nachlesen: Digitale Daten bald in DNA gespeichert?

Daten für die Ewigkeit
An der Universität Southampton ist Wissenschaftlern nun ein kleiner Meilenstein gelungen. Sie haben nun eine 360 Terabyte große Glas-Festplatte entwickelt, auf der Daten auch nach über einer Million Jahre problemlos abgerufen werden können sollen. Die Disks des Speichermediums, das in dem Dokument "5D Data Storage by Ultrafast Laser Nanostructuring in Glass" ausführlich beschrieben wird, bestehen aus geschmolzenem Quarz. Aus diesem Grund halten sie Temperaturen von 1.000 Grad Celsius stand. Laut den Wissenschaftlern ist die Haltbarkeit von einer Million Jahre eher nur zur Veranschaulichung gewählt. Ohne äußere Einflüsse (mutwillige Zerstörung) sollen die Daten nämlich ewig halten. Beschrieben werden die Disks mit einem Spezial-Laser:

© Universität Southampton
Super-Festplatte hält über 1 Million Jahre

Femtosekunden-Laser kann auch Quarz beschreiben. Bild: (c) Universität Southampton

Investor
Aktuell sind die Forscher auf der Suche nach potenziellen Geldgebern aus der Industrie. Sobald ein passender Investor gefunden ist, sollen die Glas-Festplatten kommerziell produziert werden.


Diashow: Fotos von den CES 2013-Gadgets

Dieser Besucher trägt eine vollfunktionsfähigen, kabellosen Computer inklusive Mini-Monitor am Kopf.

Mit der passenden App und dem Hightech-Tüschloss kann man seine Eingangstür via Smarphone auf- und zusperren.

Hier wird eine Zahnbürste promoted, die Lady Gaga Songs singt. Doch keine Angst - es....

...gibt auch welche die Songs von Justin Bieber oder anderen Künstlern bzw. Bands spielen.

Die Abnehmgabel Hapifork zeichnet das Essverhalten des Nutzers auf. Isst man zu schnell,...

...fängt sie zum Vibrieren an. Es scheint dennoch zu schmecken.

Diese Kopfhörer sollen wohl auch Tote wieder zum Leben erwecken.

Roboter, die übers Smartphone oder Tablet gesteuert werden, liegen nach wie vor voll im Trend. Das hat auch...

...Lego erkannt, und bringt im Herbst erstmals Bausätze mit iPhone-Anbindung auf den Markt.

Dieser Mini-Heli wird ebenfalls über das Smartphone gesteuert.

Mit diesem kleinen Wunderding, kann man seine Pflanzen aus der Ferne gießen. Die passende App macht´s möglich. Sie schlägt auch Alarm.

Roboter-Staubsauger waren gestern. Hier kommt der automatische Fensterputzer für Privatanwender.

Große Smartphones sind zwar in, mit dem 6,1-Zoll großen Ascend Mate hat Huawei aber wohl übers Ziel hinaus geschossen.

Gleiches gilt für das 20-Zoll-Tablet von Panasonic und dem...

...27-Zoll-Tablet von Lenovo.

Diese G-Shock von Casio verbindet sich via Bluetooth mit dem iPhone.

Mit dieser Schützhülle wird das geliebte Apple-Handy zum echten Hingucker.

Diese kleine Box kommt bereits im Sommer in den Handel. Mit ihr kann man über das Smartphone oder Tablet alle Lichter im Haus oder der Wohnung ein- und ausschalten.

Ein kleines Notstromaggregat, dass seine Energie über Solarzellen bezieht, kann durchaus nützlich sein.

Diese Armmanschette kann sich auf bis zu 60 Grad erhitzen, oder sich auf rund 3 Grad abkühlen. So sollen Verletzungen schneller geheilt werden können.

Schön langsam nehmen biegsame Displays Formen an. Bis zur großangelegten Markteinführung wird es aber noch etwas dauern.

Riesige Fernseher sind ja schön und gut. Aber wo soll man sie aufstellen und wie in die eigenen vier Wände bringen? Bei Display-Diagonalen von über 2 Metern werden diese Fragen schlagend.



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