Heimische Innovation

Mobiles Internet ohne Roamingfalle

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Mietbarer Mini-Hotspot sorgt dafür, dass sich die Surfkosten in Grenzen halten.

Die Europäische Kommission hat mit einer Kostengrenze den Horror-Roamingrechnungen in EU-Ländern zwar einen Riegel vorgeschoben, dennoch können durch die Nutzung des mobilen Internets im Ausland immense Kosten anfallen. Die Kostenfalle "Roaming" ist für Internetuser im Ausland also noch lange nicht vom Tisch, weshalb viele Reisende auf das Internet gleich ganz verzichten. Dagegen will nun das österreichische Unternehmen "TripButler" ankämpfen.

So funktioniert´s
Um dieses Problem zu lösen hat die Firma den sogenannten mobilen Mini-Hotspot "TripButler WiFi" entwickelt, der den Nutzern vor dem Antritt der Reise zugesendet wird. Mit ihm soll Geschäftsreisenden und Touristen mobiler Internetzugang zu lokalen Preisen angeboten werden. Auf der TripButler-Website (Link am Ende des Beitrags) kann der Mini-Hotspot gemietet werden. Das funktioniert ganz einfach: Land auswählen, Dauer der Reise und Lieferanschrift angeben und am Ende der Reise das Gerät wieder zurückschicken. Ein passendes Retourkuvert wird gleich mitgeschickt. Bezahlt wird über Kreditkarte oder PayPal. Der Preis pro Tag (ab 2 Euro/Tag) wird nach Reisedauer/-land berechnet und inkludiert ein Datenvolumen von 50 MB pro Tag. Wer um nur zwei Euro pro Tag surfen will, muss aber gleich ein ganzes Monat im Ausland verweilen. Sobald das Datenvolumen verbraucht wurde, kann man um 0,05 Euro (5 Cent) pro MB Datenvolumen nachkaufen.

Apps und Partner
Fünf unterschiedliche Geräte (Smartphone, Tablet, Notebook, etc.) können mit dem Hotspot gleichzeitig verbunden werden. In Apples App Store und im Google Play Store können sich iOS- oder Android-Nutzer die kostenlose TripButler-App herunterladen. Die Firma kooperiert laut eigenen Angaben mit diversen österreichischen Reiseveranstaltern sowie der Eurail Group.

Link: www.tripbutler.com

 

Fotos von den Technik-Trends 2012

2012 kommen die ersten Smartphones mit superschnellen Quad-Core-Prozessoren mit einer Taktrate von bis zu 1,5 GHz in den Handel. Die Displays werden noch schärfer und bessere Akkus versprechen eine längere Laufzeit. Highlights sind das iPhone 5, das HTC One X, das LG 4X HD sowie das Galaxy S3 (im Bild).

Bei den boomenden Tablet-Computern sieht die Lage nicht viel anders aus. Auch hier kommen 2012 Geräte mit noch schnelleren Prozessoren und verbesserten Displays auf den Markt. Außerdem werden die Touch-Computer dank einer stärkeren Vernetzung (siehe weiter unten) noch vielseitiger.

2012 trumpft die Nintendo dann mit der völlig neuen Wii U auf. Sie soll der PS3 und der Xbox 360 Kunden abjagen. Sony bringt am 12. Februar seine mobile Highend-Konsole Playstation Vita auf den Markt. Sie kann zwar keine dreidimensionalen Inhalte darstellen, liefert dafür aber eine bahnbrechende Grafik und eine völlig neue Steuerung.

Bei den Betriebssystemen steht 2012 ganz im Zeichen von Microsoft. Denn im kommenden Jahr bringt der Software-Riese Windows 8 auf den Markt. Der Windows 7-Nachfolger wurde komplett neu entwickelt und ist auch für den Einsatz auf Tablet-Computern vorbereitet.

Hier wird sich in diesem Jahr der 3D-Standard durchsetzen. Neue Geräte werden diese Technik von Haus aus integriert haben. Die Kunden können dann selbst entscheiden, ob sie sie verwenden wollen, oder eben nicht.

Die sogenannten Smart-TVs ermöglichen es den Nutzern über Apps oder spezielle Browser direkt im Internet zu surfen. Da die Techniken immer weiter verbreitet werden, dürften auch die Preise noch einmal deutlich fallen. Vor allem aktuelle 3D- und Smart-TVs dürften deutlich billiger werden.

Bei den mobilen Rechnern heißt die Devise "dünn, leicht, schnell und stark". All diese Ansprüche erfüllen die neuen Ultrabooks problemlos. Sie setzen auf SSD-Festplatten, schnelle Chips, gute Grafik und eine lange Laufleistung.

Nicht weniger als eine Revolution der Fotografie hat das amerikanische Start-Up Lytro im Sinn, das seine Kameras im Frühjahr auf den Markt bringen will. Dank ausgefeilter Linsen-Technik soll man erst knipsen und dann auf bestimmte Bereiche scharfstellen können. Polaroid legte unterdessen die klassische Sofortbildkamera als digitale Version neu auf.

Darüber hinaus wird das Jahr 2012 auch im Zeichen der Vernetzung stehen. Heimnetzwerke dürften dank vereinfachter Technik, günstigeren Preisen und einer größeren Auswahl an Geräten den Durchbruch schaffen.

Schon 2011 brachten sich die Anbieter mobiler Bezahlsysteme in Position - 2012 soll der Vorstoß in den Alltag kommen. Als wichtigste Voraussetzung gilt, dass mehr Smartphones einen Chip für die Funktechnik NFC (Near Field Communication) bekommen, mit der die meisten Bezahlsysteme der rivalisierenden Dienstleister laufen.

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