Prozess in Wels

18 Monate Haft für "Lady in Red"

18 Monate Haft für "Lady in Red"
© TZ ÖSTERREICH
Reuige Bankräuberin: "Habe mit höherer Strafe gerechnet."
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Eine Oberösterreicherin, die nach einem Banküberfall in Ohlsdorf (Bezirk Gmunden) einen Teil ihrer Beute verloren hatte, ist am Mittwoch im Landesgericht Wels zu 18 Monaten Haft, sechs davon unbedingt, verurteilt worden. Das Motiv der 28-Jährigen: hohe Schulden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig - die Beschuldigte nahm es zwar an, die Staatsanwältin gab aber keine Erklärung ab.

Fliese statt Waffe
"Das ist ein Überfall! Gib mir das Geld! Kein Alarm!" Mit diesen Worten bedrohte die Frau am 12. Dezember des Vorjahres eine Bankangestellte, unter ihre Jacke täuschte sie mit einem Stück Fliese eine Waffe vor. Die Mitarbeiterin - sie befindet sich nach wie vor in Therapie - glaubte wegen der korpulenten Figur der mit einer Sturmhaube und Sonnenbrille maskierten Räuberin, es mit einem Mann zu tun zu haben. Sie gab ihr insgesamt 10.373 Euro. Beim Verlassen des Gebäudes verlor die Täterin bereits mehrere Geldscheine, beim Einsteigen ins Auto kamen ihr weitere Banknoten abhanden.

Ohlsdorf
© Polizei

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