Nacktfotos: Haft wegen WhatsApp

Racheporno

Nacktfotos: Haft wegen WhatsApp

21-Jähriger veröffentlichte Bilder seiner Ex und muss nun ins Gefängnis.

Kaum hat WhatsApp mit einem Update (für die Android-Version), das es ermöglicht die blauen Häkchen zu deaktivieren, auf die Kritik seiner User reagiert, kommt der beliebte Messenger schon wieder in die Schlagzeilen. In Großbritannien muss nun nämlich ein 21-Jähriger wegen WhatsApp ins Gefängnis. Grund: Der junge Mann hat Nacktfotos seiner Ex-Freundin über den Dienst verbreitet.

Nacktfotos verbreitet
Laut einem Bericht des Guardian hat Luke King seiner Verflossenen zunächst mit der Veröffentlichung der pikanten Fotos gedroht. Diese war natürlich strengstens dagegen. Dennoch postete der 21-Jährige die Nacktaufnahmen in mehreren Sozialen Netzwerken. Die Frau zeigte Luke King an und brachte ihn vor Gericht. Dieses stufte die Tat als klare sexuelle Belästigung ein. Der junge Mann bekannte sich auch schuldig.

Gefängnisstrafe
Das Gericht verurteilte Luke King nun zu einer dreimonatigen Gefängnisstrafe. Damit ist er der erste Engländer, der aufgrund eines Rachepornos (revenge porn) verurteilt wurde. Seit kurzem drohen solchen Tätern in Großbritannien bis zu zwei Jahre Haft.

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