Paketflut wegen Online-Shopping-Boom hält an

Coronakrise als Treiber

Paketflut wegen Online-Shopping-Boom hält an

In Österreich werden nach wie vor deutlich mehr Pakete verschickt als für der Coronakrise.

Die Paketflut wegen des coronabedingt  boomenden Online-Handels  hat in Österreich auch im zweiten Halbjahr 2020 angehalten. Nach Angaben der Regulierungsbehörde RTR wurden im dritten Quartal rund 54 Millionen Pakete verschickt, um 17 Prozent mehr als ein Jahr davor. Im vierten Quartal werde es vermutlich aufgrund des Weihnachtsgeschäfts weitere deutliche Zuwächse bei den Paketmengen gegeben haben, erklärte die RTR am Freitag.
 
Im Zeitraum Juli bis September wurden 46 Mio. Pakete innerhalb unseres Landes verschickt und 7,5 Mio. von Österreich ins Ausland, so Klaus M. Steinmaurer, Geschäftsführer der RTR für den Fachbereich Telekommunikation und Post, in einer Aussendung.
 

Briefsendungen mit Trend nach unten

Briefe wurden im dritten Quartal mit insgesamt 131,3 Mio. Stück um über 6 Prozent mehr als im Quartal davor versendet - davon 124,6 Mio. innerhalb Österreichs und 6,7 Mio. ins Ausland. Trotz dieses Anstiegs zeige die Tendenz bei der Anzahl der Briefsendungen aber "klar nach unten".
 
Im Jahresabstand ist der Abwärtstrend bei Briefen deutlich zu erkennen: Im dritten Quartal 2019 betrug die Zahl der Briefsendungen noch 140,6 Mio. - davon 132,2 Mio. im Inland und 8,4 Mio. ins Ausland.


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