Registrierungspflicht für private Drohnen fix

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Registrierungspflicht für private Drohnen fix

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Auch Basiseinschulung für den Umgang mit Fluggeräten wird es geben.

Der EU-Verkehrsministerrat berät derzeit, wie berichtet, über die Roaming-Gebühren und die Sicherheit für Drohnen . Im Rahmen der Luftfahrtsicherheit will Österreich eine Registrierungspflicht für alle derartigen Fluggeräte einführen, sagte Verkehrsminister Jörg Leichtfried (SPÖ) am Donnerstag beim Rat in Brüssel. Eine echte Überraschung ist das freilich nicht. Denn hierzulande ist eine solche Registrierungspflicht schon länger geplant.

Jedenfalls soll es eine Unterteilung der Drohnen in drei Risikoklassen geben. Dabei gehe um die "ganz harmlosen, dann die nicht so gefährlichen, die aber schon jetzt bewilligt werden müssen durch die Austro Control, und die dritte Gruppe, die den bemannten Flugzeugen bei der Sicherheitsprüfung gleichgestellt werde".

Basiseinschulung für den Umgang

Darüber hinaus soll es für die Registrierung Online-Kurse geben, wo man eine Basiseinschulung für den Umgang mit Fluggeräten bekommt. Außerdem müssten die Drohnen gewisse technische Voraussetzungen erfüllen. Die Registrierung sei notwendig, um eine Rückverfolgung des Drohnenhalters bei Unfällen mit dem Gerät sicherstellen zu können.

Einen Drohnen-Führerschein werde es aber keinen geben. Die Anmeldung werde auch nicht dem Händler, der ein solches Gerät verkaufe, aufgelastet, sondern der Käufer müsse die Registrierung machen. Es gebe aber in Österreich schon derzeit Strafen, wenn keine Registrierung erfolgt. Derzeit gebe es 1.700 solcher Bewilligungen.

Verkaufsschlager

Ob sich die Registrierungspflicht negativ auf die Verkaufszahlen auswirken, wird sich erst zeigen. Derzeit sind Drohnen in Österreich jedenfalls echte Verkaufsschlager. Viele dieser Fluggeräte werden auch unterm Weihnachtsbaum landen. Für Interessenten könnte die Einführung der Registrierungspflicht abschreckend wirken.

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