Youporn-Abmahnwelle verunsichert Nutzer

280 Euro gefordert

Youporn-Abmahnwelle verunsichert Nutzer

User werden beschuldigt, das Urheberrecht verletzt zu haben.

Auf die Redtube- folgt nun die Youporn-Abmahnwelle. In Deutschland ist bei hunderten Nutzern der beliebten Internet-Pornoplattform ein Schreiben eines Anwalts ins Haus geflattert, in dem es heißt, dass die User einen Pornofilm über eine Tauschbörse geladen und danach automatisch für weitere User angeboten haben. Dadurch sei das Urheberrecht verletzt worden, was zu einer Strafzahlung führe.

280 Euro
Die Schreiben stammen von der Londoner Anwaltskanzlei „Robert Barber Solicitors“. Laut eigenen Angaben vertritt sie den Erwachsenenfilm-Produzenten "xfun film Ltd.". Die Betroffenen werden darin aufgefordert, 280 Euro zu überweisen. Ansonsten drohe ihnen eine deutlich höhere Strafe.

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Nur ein Fake?
Laut diversen deutschen Medienberichten (Focus, Spiegel, Chip.de) soll es sich bei dem Schreiben aber um einen Fake handeln. Demnach seien sogar die Kanzlei und die Pornofilmfirma völlig frei erfunden. Da das Schreiben aber äußerst professionell wirkt, dürften sich viele Nutzer eingeschüchtert fühlen. Den betroffenen Youporn-Nutzern wird jedoch geraten, auf das Schreiben nicht zu reagieren und die geforderte Summe nicht zu überweisen.

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