Zettl

"Zettl"

Bully ist "Unschlagbar charakterlos"

Bully gibt sich in seinem neuen Film als als Selfmademan Max Zettl.

Helmut Dietl hat ein Stück deutsche Fernsehgeschichte geschrieben. Seine Serien sind Kult - allen voran "Kir Royal - Aus dem Leben eines Klatschreporters" von 1986. Mehr als ein Vierteljahrhundert nach dem großen Erfolg hat Dietl sich nun an eine Fortsetzung gewagt. Dietl erzählt die Geschichte des Promi-Chauffeurs Max Zettl (Michael "Bully" Herbig), der mit Skandal-Geschichten aus der Politik zum gefeierten Chefredakteur aufsteigt.

Hier der Kino Trailer zum Film

Vom Promichauffeur zum Chefredakteur
"Unschlagbar charakterlos": Michael "Bully" Herbigs Selbstbeschreibung als Selfmademan Max Zettl ist nicht nur ein kleiner Nebensatz, sondern die große Lebensphilosophie. In Helmut Dietls Satire "Zettl" geht Herbig den Weg vom Promichauffeur zum Chefredakteur bereits in der ersten halben Stunde und lässt dabei alle guten Vorsätze außen vor - die ihm allerdings so oder so kein ernstes Anliegen sind.

Schauplatz: Promigesellschaft Deutschlands
Spitzfindig nimmt Dietl die deutsche Promigesellschaft aufs Korn. Jeder steigt mit jedem ins Bett, solange am Ende ein Vorteil daraus erwächst - und wenn es nur darum geht, die Leichen im Keller zu identifizieren. Ein schwäbelnder Ministerpräsident (Harald Schmidt) ist ebenso mit von der Partie wie ein dem Alkohol erliegender Bundeskanzler (Götz George) oder eine Oberbürgermeisterin mit Ambitionen (Dagmar Manzel). Zettl kennt sie alle, wird von einem Schweizer Milliardär kurzerhand für den Chefposten des neuen Revolverblattes "The New Berliner" auserkoren und tänzelt in der Folge auf einem Drahtseil, an dem er selbst immer wieder zu rütteln beginnt. Wie die Geschichte zum Schluss ausgeht wird, und ob sich Zettl im Kreise der oberen 10.000 halten kann, davon können Sie sich selbst ab 3.2 im Kino überzeugen, denn da startet "Zettl" in den österreichischen Kinos.

Info
"Zettl" startet in den heimischen Kinos am 3.2.

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