Sheen: Alte HIV-Medikamente machten ihn dement

Heftige Nebenwirkungen

Sheen: Alte HIV-Medikamente machten ihn dement

Wegen starker Nebenwirkungen versucht er nun eine neuartige Therapie.

Im November 2015 schockierte Charlie Sheen seine Fans mit der Bekanntgabe seiner HIV-Infektion. In einem Interview mit der britischen Zeitung "Daily Mail" erklärte er nun, dass er aufgrund heftiger Nebenwirkungen die Standardtherapie abbrechen musste. Nun versucht er eine neuartige Therapie gegen die Krankheit.

Demenz wegen Medikamenten

Wie der Schauspieler erklärte, hätten die HIV-Medikamente bei ihm eine Vorstufe von Demenz ausgelöst. Er habe sowohl körperliche als auch psychische Symptome verspürt, die er vor der Behandlung nicht hatte.

Aus diesem Grund hatte er sich im Mai 2016 einer neuen klinischen Studie angeschlossen. Dabei bekomme er anstelle der herkömmlichen Standardbehandlung wöchentlich die Antikörper-Spritze "PRO-140". Seit der Umstellung seiner Behandlung seien auch die Demenz-Symptome wieder abgeklungen: "Es fühlt sich fantastisch an", sagte Sheen im Interview. Er verspüre eine emotionale und eine körperliche Besserung seit dem Umstieg vom anfänglichen "Drogen-Cocktail" auf die Antikörper-Behandlung.

Besserung durch neue Behandlungsmethode

"Wenn ich vergleiche, wie ich mich damals fühlte und wie ich mich heute fühle - das ist beeindruckend." Er sei dankbar, dass es die Medikamente gab, als bei ihm HIV diagnostiziert worden sei. "Aber der Drogen-Cocktail beeinflusst deine Gesundheit, deinen Körper, deine Psyche. Ich dachte sicher, dass ich für immer auf diesem Cocktail hängenbleiben müsste. Aber schauen Sie mich jetzt an", so der US-Star.

Nicht nur die Nebenwirkungen seien dank der Spritzen verschwunden. Auch HI-Viren seien keine mehr in seinem Blut zu finden, verkündete Sheen schon am Welt-Aids-Tag im Jahr 2016.

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