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Promi-Bonus

So werden Stars im US-Knast bevorzugt

DIASHOW: Die Polizeifotos der Stars. Wie ihnen die Haft erleichtert wird.

Paris Hilton, Nicole Richie, Khloe Kardashian und zuletzt Lindsay Lohan: Ruhm schützt vor Häfen nicht. Doch ganz schaden kann auch im Gefängnis der Promi-Status nicht. Denn im Vergleich zu anderen Häftlingen scheint es den berühmten Gefangenen hinter schwedischen Gardinen vergleichsweise gut zu gehen.

Besserstellung
"Ich kann eindeutig sagen, dass Celebritys mit Samthandschuhen angefasst werden", erzählt Steven Knowles, ein ehemaliger Anwalt von Britney Spears gegenüber E!Online. Von Anfang an werden die Stars besser behandelt als unbekannte Verbrecher.

Keine Durchsuchung
Schon bei den ersten Formalitäten wird das bemerkbar: Üblicherweise werden die Insassen bei Haftantritt einer gründlichen Leibesvisitation unterzogen. Doch bei VIP-Gefangenen ist man da etwas nachsichtiger: "Nichts davon geschieht mit den Promis."

Einzelhaft
Stars (und Starlets) erhalten in der Regel ihre eigene Gefängniszelle. Ein Luxus, der in den überfüllten Haftanstalten Kaliforniens ganz selten ist, führt Verteidiger Peter Berlin aus. Das führt auch gleich zum nächsten Bonus: Die Einzelzelle erleichtert es den Insassen, medizinische Behandlungen zu erhalten. "Es ist für einen durchschnittlichen Häftling sehr schwierig, Aufmerksamkeit zu erhalten, sei es aus medizinischen Gründen, für Grundbedürfnisse oder bei Gewaltproblemen", so der Jurist.

Abkürzung
Dann geht es freilich noch um die Haftverkürzung. Nicole Richie wurde zu vier Tagen Gefängnis verurteilt. Absitzen musste sie lediglich 82 Minuten. Auch Society-Girl Khloe Kardashian kam ganz schnell wieder aus dem überfüllten Häfen: 3 Stunden war sie drin. Verurteilt wurde sie zu 30 Tagen...

Lindsay Lohan wurde wegen Verletzung ihrer Bewährungsauflagen zu 90 Tagen Haft verdonnert. Sie befindet sich seit einer Woche im Frauengefängnis Lynwood (Kalifornien), in Einzelhaft versteht sich. Mit etwas Glück kommt sie schon nach neun Tagen, also diese Woche, hinaus. Dass sie länger als 14 Tage hinter Gittern verbringen wird, gilt als unwahrscheinlich.

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