Ab 6. Oktober

Witwe veröffentlich Bernd Eichinger Bio

Katja Eichinger
© Campe Verlag / Photo Press Service (www.photopress.at)
Katja Eichinger erinnert in Buch "BE" an ihren Mann und den großen Filmemacher.
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Bernd Eichingers Witwe Katja bringt in dieser Woche die Biografie über ihren verstorbenen Mann auf den Markt. Wie der Hoffmann und Campe Verlag (Hamburg) am 3. September mitteilte, wird das Buch voraussichtlich schon vor dem offiziellen Erscheinungstermin am 6. September in den Handel gehen.

Vorabdruck bereits im Spiegel
Ein Vorabdruck im "Spiegel" gab schon einmal einen Einblick in das Buch über den Filmemacher, der im Jänner 2011 im Alter von 61 Jahren völlig überraschend an einem Herzinfarkt gestorben war.

Süßkinds "Parfum" zentrales Thema
Katja Eichinger beschreibt in der Episode, wie ihr Mann jahrelang um die Filmrechte an Patrick Süskinds "Das Parfum" kämpfte und schildert ihn als besessenen Filmemacher, der für seine Pläne auch nicht davor zurückschreckte, seine Gesundheit aufs Spiel zu setzen. Sie veröffentlicht auch Eichingers Brief an seinen Förderer Leo Kirch, in dem er den Vorstandsvorsitz der Constantin Film niederlegt. "Bei dem Satz "Daher lege ich..." verkrampft sich Bernd Handschrift", schreibt sie.

Info
"BE" von Katja Eichinger, Hoffmann und Campe Verlag, 576 Seiten, ISBN: 978-3-455-50253-4.

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012


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Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi

Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."

© Stephan Wyckoff

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus Erl

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.

© tirolerfestspiele.at

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.

© APA/HERBERT P. OCZERET

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