Assinger hat den Neo-Millionär

Am Montag im ORF:

Assinger hat den Neo-Millionär

ORF-Star. Heute stellt Armin Assinger die Millionenfrage. Zuvor sprach er mit ÖSTERREICH.

Das lange Warten hat ein Ende! Seit 18. September 2006 gab es in Armin Assingers (49) Millionenshow keinen Hauptgewinner mehr. Am 9. Dezember (ORF 2, 20.15 Uhr) wird es nun aber endlich wieder Konfetti im Studio regnen.
Millionen-Kandidat. Medizinstudent Mathias Stockinger (27) quizzt sich bis zur alles entscheidenden 15. Frage. Und bleibt auch im entscheidenden Durchgang cool. Die Millionenfrage nach einem lebend gebärenden Tier schafft er auch noch: „Alpensalamander“ ist die richtige Lösung. „Mathias hat mir echt imponiert. Er hat beides bestens miteinander verwoben: Risiko und Wissen! Wenn die Mischung passt, kann was Großes herauskommen“, schwärmt Assinger in ÖSTERREICH.

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Assinger hat den Neo-Millionär
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Neuer Millionär: Mathias Stockinger holt am Montag im ORF den Hauptgewinn.


Geld und Gesundheit.
Der Kärntner selbst, seit 1994 mit Manager-Frau Bettina verheiratet und zweifacher Vater, hat mit großen Geld­beträgen Erfahrung. Ist er doch seit Jahrzehnten dick im Geschäft: früher als Skiprofi, heute als ORF-Star. Geld sei wichtig, aber es gebe Wichtigeres im Leben, verrät Assinger im Interview: „Man darf nicht alles des Geldes wegen machen, sonst wird man bald für Geld alles machen.“
Vor allem jetzt, ein halbes Jahr vor seinem 50. Geburtstag, würde anderes immer wichtiger: „Gesundheit! Ich will möglichst lang meine Lieblingssportarten ausüben können.“ Selbiges wünscht sich Mr. Millionenshow für sich und seine Familie auch zu Weihnachten. Und vielleicht ein neues Rennradl.

Armin Assinger im Interview über Neo-Millionär Mathias Stockinger, privaten Luxus und Weihnachten

ÖSTERREICH: Am Montag gewinnt Mathias Stockinger die Million. Wie hat er es so weit geschafft? Zockt er gern oder weiß er einfach alles?
Armin Assinger: Sowohl als auch. Er hat beides bestens miteinander verwoben: Risikobereitschaft und Wissen! Wenn die Mischung passt, kann was Großes herauskommen. Mir hat Mathias echt gewaltig imponiert. Er hat ein paar Mal riskiert und ich war schon sehr neugierig, wie lange er diese Taktik wird durchziehen können. Hie und da war die ­Sache auch schon ganz schön knapp!
ÖSTERREICH: Hat er Ihnen schon verraten, was er mit der Million machen wird?
assinger: Nein, nichts Genaues. Er hat aber viele Pläne. Irgendwelche Filme produzieren zum Beispiel.
ÖSTERREICH: Hätten Sie die Antwort auf die Millionenfrage, den „Alpensalamander“, gewusst?
Assinger: Nein, niemals!
ÖSTERREICH: Seit 2006 gab es bis morgen keinen Millionär mehr. Woran liegt’s?
Assinger: Ich meine, dass in diesen Zeiten vielen der Spatz in der Hand lieber ist als die Taube auf dem Dach! Und für eine Million muss wirklich alles zusammenpassen, das ist klar!
ÖSTERREICH: Sind Sie selbst Zocker- oder Sicherheitstyp?
Assinger: Ich bin eher ein Typ, der aus einer gesicherten Abwehr heraus spielt, um einen Fußballerausdruck zu verwenden. Andererseits hast du im Leben manchmal nur eine Chance, die es zu nützen gilt.
ÖSTERREICH: Wie wichtig ist Ihnen Geld privat?
Assinger: Geld ist existenziell von großer Bedeutung und ohne Geld kann man nicht leben. Ist einfach so. Daher sagt jeder, der behauptet, Geld sei ihm nicht wichtig, die Unwahrheit. Aber man darf nicht alles des Geldes wegen machen, sonst wird man bald für Geld alles machen. Ich bin absolut kein Sparefroh, allerdings auch kein Verschwender. Ich versuche, meiner Familie, meinen besten Freunden und mir natürlich ein angenehmes Leben zu ermöglichen – mit Maß und Ziel!
ÖSTERREICH: Gab es irgendeinen Herzenswunsch, den Sie sich von Ihrer ersten größeren Gage erfüllt haben?
Assinger: Ja schon, aber das geht noch weit zurück in die Skikarriere. Nachdem ich 1994 in Val d’Isère die Abfahrt gewonnen habe, habe ich mir mit einem Teil des Preisgeldes eine neue Uhr gekauft.
ÖSTERREICH: Und welchen Luxus gönnen Sie sich heute?
Assinger: Luxus definiert sich ja als Sache, die man nicht unbedingt zum Leben braucht. Wenn ich mir ein neues Rennradl kaufe, weil ich meine, dass das viel besser läuft als das von vor zwei Jahren, ist das sehr ­nahe am Luxus dran. Luxus ist aber auch die Möglichkeit, ganz bewusst zu was auch immer Nein sagen zu können – ohne schlechtes Gewissen. Je älter ein Mensch wird, ich werde nächstes Jahr 50, umso wichtiger werden auch Dinge, die er nicht kaufen kann – Gesundheit zum Beispiel! Ich will möglichst lange meine Lieblingssportarten ausüben können, dann bin ich glücklich.
ÖSTERREICH: Wie feiern Sie heuer Weihnachten?
Assinger: Bis 6. Jänner werden wir uns in unserem Almhaus auf dem Nassfeld verbarrikadieren und den Winter genießen!
ÖSTERREICH: Und fleißig Neujahrsvorsätze fassen?
Assinger: Mein Vorsatz ist Jahr für Jahr der gleiche: ruhiger, geduldiger und ausgeglichener zu werden.
ÖSTERREICH: Was wünschen Sie sich für 2014?
Assinger: Schön wäre es, wenn die Millionenshow weiterhin so erfolgreich laufen würde und wenn aus dem Piloten von Hart an der Grenze mehr werden könnte. Und privat: Ganz einfach nur glücklich, gesund und zufrieden leben – das wünsche ich mir für meine Familie, Freunde und mich! Mehr nicht!

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Assinger mit seiner bislang letzten Millionärin Heide Gondek.