Liebesg'schichten: Die lustigsten Tweets zum Finale

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Liebesg'schichten: Die lustigsten Tweets zum Finale

In der finalen Folge mit dabei: Schokohasserinnen und Wiederholungstäter.

In der neunten und finalen Kandidatenfolge der aktuellen ORF-„Liebesg’schichten und Heiratssachen“-Staffel am Montag, dem 31. August 2020, um 20.15 Uhr in ORF 2 stellte Nina Horowitz ein letztes Mal in diesem Sommer sechs Singles vor. Die drei partnersuchenden Damen und Herren im Alter zwischen 37 und 69 Jahren sind diesmal aus den Bundesländern Wien, Oberösterreich, Steiermark und Tirol. Darunter Royals-Fan Tamara, die an ihren Traummann keine königlichen Ansprüche stellt, sondern nur möchte, dass er sie festhält, mit ihr einschläft und aufwacht. Zum zweiten Mal bei der Sendung ist Flo: Er hat große Sehnsucht nach einer fixen Beziehung mit einem Mann, der es schafft, seine Schutzmauer zu durchbrechen.

Am lustigsten: Die Tweets

Wie üblich trendete die Sendund während der Ausstrahlung auf Twitter. Das sind die lustigsten User-Kommentare:

 

Die letzten sechs Kandidatinnen und Kandidaten im Überblick

© ORF/Talk TV/Gustav Gschwantner
 
Mona, 62-jährige Pflegehelferin in Pension aus Wien, möchte sich noch einmal richtig verlieben – so, „dass man Schmetterlinge im Bauch hat!“ Sie hat eine Vorliebe für dunkelhaarige Herren. Aber: „In unserem Alter sind die Männer schon eher grau- oder weißhaarig. Das macht nichts. Ich hätte ihn trotzdem lieb.“ Etwas kommt für die Wienerin aber nicht in Frage: „Ich mag keine Männer mit kleinen Händen oder kleinen Fingern.“ Schokolade kann sie übrigens auch nicht leiden. Allerdings, für einen Kirschen- oder Heidelbeerstrudel könnte sie sterben. Ihr Traummann soll warmherzig, humor- und niveauvoll sein, Nichtraucher und zwischen 1,75 m und 1,85 m groß. Mona war in ihrem Leben zweimal verheiratet und hatte danach mehrere Jobs gleichzeitig, um ihr Kind auch ohne Ehemann gut erhalten zu können: „Jetzt bin ich mal dran, um mich verwöhnen zu lassen, aber ich verwöhne auch gern!“ Eines möchte die Kandidatin gleich vorwegschicken: „Ich bin keine Kuschelmaus!“ Beim Schlafen braucht Mona Platz und Ruhe, präzisiert sie ihre Wünsche. Ihr allergrößter Herzenswunsch ist übrigens ein eigener, kleiner Garten – und ein Mann.
 
© ORF/Talk TV/Gustav Gschwantner
 
Gerhard, 63-jährig, arbeitssuchend, aus Wien, liebt die Farbe rot, denn „die ist auch erotisch, oder?“ Der Wiener hat auch in seiner Wohnung einiges an rotem Interieur zu bieten. Im Augenblick ist der Trainer in der Erwachsenenarbeit arbeitslos, trotzdem lässt er den Kopf nicht hängen. Er hat eine „Kurzwandergruppe“ gegründet, die sich sonntags trifft, um den Wiener Hermannskogel, „einen echten Fünfhunderter“, zu erklimmen. Mehr schafft Gerhard momentan nicht: „Ich hab wenig Kondition, denn ohne Liebe werde ich so schwach“, erzählt er. Der Wiener wünscht sich eine Frau, die auf gesunde Ernährung achtet. Athletische Damen mit Muskeln gefallen ihm besonders gut. Die neue Partnerin darf auch gerne ein paar Jahre älter sein als er und soll voller Liebe und Mitgefühl sein. Gerhard ist es wichtig, niemanden in einer Beziehung einzusperren. Sogar eine polyamouröse Partnerschaft ist für ihn vorstellbar: „Man kann auch mehr als einen Menschen lieben.“ Aber jetzt braucht er einmal eine Frau. Das wäre für den Anfang schon genug.
 
© ORF/Talk TV/Andreas Scheurer
 
Tamara, 37, Touristikerin aus der Steiermark, weiß genau, wen sie sucht: „Ich hätte gern jemanden, der weiß, was er will.“ Die Obersteirerin, die schon einmal vier Jahre lang verheiratet war, hat eine besondere Priorität bei ihrer Männerwahl: Wenn sie einen Mann nicht riechen kann, hat er bei ihr keine Chance. Und: „Ich bin freiheitsliebend“, betont Tamara. Trotzdem fehlt ihr jemand, der sie festhält, mit ihr einschläft und aufwacht. Die Singlefrau ist ein ausgesprochener Fan von Monarchinnen und Monarchen und hat in den vergangenen 15 Jahren keine royale Hochzeit versäumt. Sie selbst hat keine königlichen Ansprüche an einen Mann, doch: „Luft und Liebe ist genug, wenn man 17 ist, aber nicht, wenn man 37 ist.“ Die Kandidatin hat die Männerwelt mit einer Freundin in zwei Kategorien eingeteilt: „Es gibt die Tennisspieler, die feminin am Platz stehen. Und die Holzfäller, die dir ein Haus bauen können.“ Tamara hätte gern einen Holzfäller-Typen.
 
© ORF/Talk TV/Andreas Scheurer
 
Wolfgang, 55 Jahre, Hausbesorger aus Oberösterreich, möchte die Frauenwelt „hinter’m Ofen hervorlocken“ und ruft die Damen entschlossen auf: „Gebt euch einen Ruck und meldet euch!“. Der Innviertler hat nach der Trennung von seiner Ehefrau vor etwa 20 Jahren wieder zum Glauben zurückgefunden und ist sogar den berühmten Jakobsweg gegangen: „Weil es nicht reicht, sich vom Sofa aus vom lieben Gott eine Frau zu wünschen, muss ich jetzt aktiv werden“, denkt er sich. Die Neue in seinem Leben muss nicht so gläubig sein wie er. Wolfgang sucht eine lebenslustige Frau, die ihn liebt. Ein Star, der ihm gut gefällt, ist Claudia Stöckl. Ihr Auftreten findet der Oberösterreicher einfach großartig. Seine Zukünftige muss einige Kriterien erfüllen: „Sie soll sehr herzlich sein, freundlich und offen für neues. Eine Frau mittleren Alters, mittlerer Größe und mit Rundungen.“ Küssen und Zärtlichkeit sind dem Hausbesorger auch sehr wichtig, gibt er zu Protokoll. Und das käme für ihn mit einer Raucherin eher nicht in Frage.
 
© ORF/Talk TV/Andreas Scheurer
 
Helga, 69, pensionierte Kosmetikerin aus Tirol, ist offen für einen reisefrohen und weltoffenen Herrn, der auch großzügig ist: „Dabei geht’s gar nicht so sehr um’s Geld. Er soll großzügig anderen Menschen gegenüber sein.“ Helga fände eine Welt ohne Männer furchtbar langweilig: „Das Prachtvolle an Männern ist, dass sie anders sind als wir Frauen. Das macht das Ganze prickelnd.“ Optisch schaut sie bei einem Mann zuerst auf die Augen: „Die sagen für mich alles aus.“ Die Tirolerin ist vielseitig interessiert und würde mit ihrem neuen Partner auch gern tanzen gehen. Sie schätzt sich selbst als quirlige Frau ein: „Mir ist sehr schnell langweilig“, gibt sie zu. Helga kocht gut, ist gerne Gastgeberin und mag die Höhe. Sogar Fallschirmspringen hat sie ausprobiert: „Mithalten könnte auch anstrengend sein für die Herren. Aber das machen wir schon.“ Vor 24 Jahren hat die Vielgereiste ein karitatives Projekt auf die Beine gestellt. Als „Einzelkämpferin“ unterstützt die Singledame Kinder und ihre Familien in Nepal: „Der neue Mann muss nicht überall mit dabei sein, aber er muss sich schon für mein Leben interessieren. Das wäre der Lotto-Sechser.“
 
© ORF/Talk TV/Andreas Scheurer
 
Flo, 43-jähriger Fitnesstrainer aus Wien, war bereits 2008 als Teilnehmer bei den „Liebesg’schichten und Heiratssachen“ dabei. Damals hat er mit Hilfe von Elizabeth T. Spira einen jungen Tiroler kennengelernt. Die Beziehung hielt leider nicht für die Ewigkeit: „Die Fernbeziehung war zu schwierig zu koordinieren.“ Jetzt hat sich der Wiener wieder beworben und macht sich gemeinsam mit Nina Horowitz noch einmal auf die Suche nach seinem Traumpartner: „Nach all den Jahren bin ich wieder bei euch gelandet, um einen g’scheiten Mann zu finden“, schmunzelt er. Für Flo ist die Ausstrahlung eines Mannes von Bedeutung. Und: „Mir ist nicht wichtig, dass er ein Muskelpaket ist. Aber, dass er auf seinen Körper schaut.“ Etwas hat der Kandidat besonders gern: „Ich steh’ auf Brusthaare. Das finde ich männlich.“ Starke Männerbeine findet er auch sexy. Flo ist zwar Single, aber nicht immer allein: „Ich lebe mein Leben.“ Ab und zu, so erzählt er, passieren auch Zweisamkeiten. Der Fitnesstrainer hat große Sehnsucht nach einer fixen Beziehung, aber: „Nähe macht auch manchmal Angst“, verrät er. „Da habe ich mich in der Vergangenheit dann manchmal zurückgezogen.“ Das soll sich jetzt ändern: „Ich hätt’ endlich gern jemanden, der diese Mauer durchbricht.“
 
Die Bilanzepisode mit den Erfolgsstorys dieser „Liebesg’schichten und Heiratssachen“-Saison steht dann am Mittwoch, dem 28. Oktober, um 20.15 Uhr in ORF 2 auf dem Programm.