'The Crown': Sind die Bulimie-Szenen zu heftig?

1. Blick auf neue Staffel

'The Crown': Sind die Bulimie-Szenen zu heftig?

Lady Dianas Romanze mit Prinz Charles und ihre Bulimie stehen im Fokus der neuen Staffel von 'The Crown'.

Der Netfilx-Hit " The Crown " hat eine neue Staffel bekommen. Seit dem 15.11. ist die bereits vierte Staffel des Serien-Hits, der sich um die englische Königinnenfamilie dreht, auf dem Streaming-Dienst abrufbar.

Staffel vier: Tolle Besetzung, einmal mehr

Mittlerweile dreht sich der Inhalt zunehmend um das Leben von Thronfolger Charles. Dieser ist nun ein junger Erwachsener und begibt sich nach einem schweren Schicksalsschlag auf Brautschau. Die Affäre mit Camilla soll ruhen, eine Dame von adäquatem Stand und mit passendem Charakter muss her. Über Umwege (er datet zuerst ihre Schwester) lernt Charles schließlich  Diana  kennen (unglaublich akkurat besetzt mit Newcomerin Emma Corrin - diese scheuen Blicke!). Der Rest ist Geschichte, wie die Zeit gezeigt hat, wurde aus dem scheue Mädchen eine starke Frau - das Gegenteil der royalen Wunschträume, die sich gerne mit gemäßigtem Verhalten begnügen.

© Netflix

Gillian Anderson als Margaret Thatcher

'The Crown': Sind die Bulimie-Szenen zu heftig?

Trotz der Besetzung, die handverlesen ist - an dieser Stelle muss Gillian Anderson als Margaret Thatcher (diese Sprache, dieser ondulierte Haarhelm!) erwähnt werden - den Schauplätzen und Kostümen die so echt erscheinen ist "The Crown" eine erfundene Serie. Und so stößt einigen Royalbiografen und-Experten auf, wie die Essstörung von Prinzessin Diana dargestellt wird, wie nun in britischen Medien zu lesen ist. Ihnen sind die Szenen, in denen es um die Bulimie geht, zu explizit. Man sieht mehrfach, wie sich Diana den Finger in den Mund steckt und am Klo übergibt. Biografinnen wie Ingrid Seward meinen, man hätte Diana über dem Klo zeigen können, aber vielleicht nicht so detailliert. 

© Netflix

Emma Corrin als Diana

Bulimie: Warnhinweise

Doch dem entgegen hält Emma Corrin, die Diana-Darstellerin, die sich gewünscht hat, diese Zwänge genauer verkörpern zu können: "Ich hatte das Gefühl, wenn wir Bulimie zeigen, dann in einer ehrlichen Art in dem wir sie tatsächlich zeigen - sonst ist es für jeden, der da durchgegangen ist ein Hohn." Ein Netflix-Spreche gab auf Anfrage der Dailymail preis, dass die Produktion eng mit Organisationen zusammen gearbeitet habe, die für Essstörungen eine Anlaufstelle sind. Dazu gibt es vor dem Beginn der Folgen in denen die Szenen vorkommen, Warnhinweise.

(leo)