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WOHNPSYCHOLOGIE

Mach mal Ordnung!

Wie sich Ordnung und Chaos auf Ihr Befinden auswirken und mit welchen einfachen Tricks Sie Schritt für Schritt mehr Ordnung in Ihr Zuhause bringen.

Achten Sie doch einmal darauf, welche Gefühle es in Ihnen auslöst, wenn Sie einen Raum betreten, der aufgeräumt ist: wo Tisch und andere Oberflächen großteils frei sind, wo ein paar Pflanzen oder Deko-Gegenstände Wohnlichkeit vermitteln, wo aber auch viel Ruhe fürs Auge herrscht. Wahrscheinlich werden Sie aufatmen und auch innerlich etwas mehr zur Ruhe kommen. Und dann vergleichen Sie: Wie geht es Ihnen in einem Raum, wo sich Zeitungen, leere Tassen und Papierkram auf Tischen und Stühlen stapeln, wo die Regale vollgestopft sind mit einem Durcheinander aus Büchern und allerlei Kleinkram und wo Sie das Sofa erst von Kleidungsstücken befreien müssen, bevor Sie sich setzen können?

Ordnung hilft gegen Stress

Natürlich hat jeder Mensch seine individuellen Vorlieben in Sachen Aufgeräumtheit und ein wenig Unordnung kann der Wohnung auch einen gewissen Charme verleihen. Doch wer sich generell gestresst fühlt und schwer zur Ruhe kommen kann, sollte vielleicht für mehr Harmonie und Ordnung in der Wohnumgebung zu sorgen. Denn sowohl die moderne Wohnpsychologie als auch die traditionelle Harmonielehre des Feng Shui kommen zum selben Schluss: Ordnung im Außen schafft Ruhe im Inneren.

Einfach irgendwo anfangen

Wenn bereits großes Chaos in der Wohnung herrscht, weiß man oft gar nicht, wo man mit dem Aufräumen beginnen soll. Denken Sie nicht viel darüber nach, das lenkt Sie nur vom Tun ab. Stattdessen nehmen Sie sich einfach irgendeinen kleinen Bereich als ersten Schritt vor. Den Tisch zum Beispiel. Nehmen Sie jedes Stück, das darauf liegt, in die Hand und räumen Sie es dorthin, wo es hingehört. Dann wischen Sie den Tisch feucht ab, stellen eine Pflanze oder Vase in die Mitte und freuen sich über ein Stück gewonnene Ordnung. Das motiviert. Dann ist der nächste Bereich dran: das übervolle Bücherregal vielleicht, oder die Schubladen des Sideboards. So kreieren Sie Schritt für Schritt Ruhe und Entspannung in Ihrem Zuhause.

Mach mal Ordnung!
© Gettyimages
Step by Step: Nicht viel nachdenken, einfach mit dem Aufräumen beginnen: am besten mit einem kleinen Bereich.

Alles hat seinen Platz

Das ist der Grundsatz jeder Ordnung. Bücher gehören ins Regal, Tassen abgewaschen in den Küchenschrank, Kleidung in den Kasten oder zur Schmutzwäsche, alte Zeitschriften ins Altpapier und leere Verpackungen in den Mistkübel. Halten Sie sich von jetzt an jeden Tag daran und verstauen Sie alles sofort dort, wo es hingehört. Dann sammelt sich nie mehr so viel Unordnung an und aufräumen ist gar nicht mehr nötig. Bonus: Wenn jedes Ding seinen festen Platz hat, können Sie es auch leicht wieder finden.

Ausmisten heißt Entscheidungen treffen

Falls es Ihnen schwerfällt, sich von Dingen zu trennen, dann ist dieser Absatz hier für Sie. Denn nur wer regelmäßig ausmistet, kann dauerhaft Ordnung halten. Beherzigen Sie die Feng-Shui-Regel: Jeder Gegenstand in Ihrem Zuhause sollte entweder nützlich sein, oder Freude bereiten. Alles andere kann weg! Kaputtes gehört in den Müll, Wiederverwendbares können Sie verkaufen, verschenken oder spenden. Und dann freuen Sie sich über den gewonnenen Platz und die aufgeräumte Ruhe und Harmonie, die Sie nach dem Ausmisten nach Herzenslust genießen können!

Umfrage: Was beim Ausmisten schwerfällt

Laut einer Umfrage von Innofact für ImmoScout24.at aus dem November 2025 trennen sich die Österreicherinnen und Österreicher am häufigsten von Kleidung, Büchern und technischen Geräten. Dabei sortieren neun von zehn Frauen zumindest gelegentlich ihre Kleidung aus – auch wenn es ihnen oft schwerfällt. Männer hingegen nehmen sich eher technische Geräte und Elektronik vor. Rund ein Drittel der Befragten sortiert immer wieder Bücher aus, und auch altes Spielzeug wird häufig ausgemistet. Emotional schwieriger ist das Loslassen von Erinnerungsstücken wie Fotos, Andenken oder Geschenken: Jeder Fünfte überlegt hier mindestens zweimal, bevor er solche Dingen endgültig weggibt. Immerhin acht Prozent der Befragten verweigern das Ausmisten völlig. Hier ist der Geschlechterunterschied auffällig: Nur drei Prozent der Frauen schaffen nie Ordnung, während es unter den Männern ganze zwölf Prozent sind!

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