Was eine Wohnung oder ein Haus umweltschonend macht und wie Sie nachweislich nachhaltige Immobilien finden.
Bewusst auf Umwelt- und Ressourcenschonung zu achten, auch beim Wohnen – das wird für viele Menschen immer wichtiger. Wir haben längst Glühlampen durch sparsame LEDs ersetzt und energiesparende Geräte angeschafft. Wir versuchen weniger Müll zu verursachen, verwenden biologisch abbaubare Putz- und Waschmittel, verbrauchen weniger Wasser und drehen die Heizung um ein oder zwei Grad nach unten ... Solche Entscheidungen machen in Summe viel aus und wir können sie Tag für Tag selbst treffen.
Energieeffizienz spart Kosten
Kaum Einfluss haben wir jedoch auf die Beschaffenheit des Gebäudes selbst. Vor allem, wenn wir nur zur Miete wohnen. Welche Materialien wurden für den Bau verwendet? Wie gut sind Wände und Dach gedämmt? Wie dicht sind die Fenster? Wie effizient und nachhaltig ist das Heizsystem? Wurde beim Bau auf Langlebigkeit geachtet? – Dass eine Immobilie nachhaltig gebaut ist, bemerken ihre Bewohner vor allem an den niedrigen Energiekosten: Denn für Heizung und gegebenenfalls Kühlung muss in diesen Gebäuden nur sehr wenig Energie aufgewendet werden. Äußeres Zeichen kann manchmal auch eine begrünte Fassade sein, die für ein besseres Mikroklima rund um das Gebäude sorgt. Generell ist die Chance auf energieeffizienten Wohnraum bei Neubauten deutlich größer als im Altbau, allein aufgrund der geringeren Raumhöhe und der effizienteren Technologien. Und dennoch: Auch ein saniertes älteres Gebäude kann nachhaltig sein!
Sanieren oder Neubau?
Ein bereits bestehendes Gebäude mit moderner Isolierung, neuen Fenstern und einem effizienten Heizsystem auszustatten kann insgesamt deutlich umweltschonender sein, als es durch einen Neubau zu ersetzen. Denn beim Abriss eines alten Gebäudes entsteht eine große Menge an Bauschutt, der meist ungenutzt auf der Deponie landet. Die Sanierung vermeidet aber nicht nur baulichen Abfall, sondern spart auch Rohstoffe und Materialien, die bei einem völligen Neubau anfallen würden. Gut sanierte Gebäude können immerhin dieselbe Energieeffizienzklasse wie Niedrigenergiehäuser erreichen. In den Filter-Einstellungen auf www.immoscout24.at können Sie einfach nach Altbau oder Neubau suchen.
Zertifiziert nachhaltig heißt auch Wohnqualität
Doch das ideale nachhaltige Gebäude ist nicht nur umweltschonend und energieeffizient, sondern auch von hoher Qualität und gleichzeitig wirtschaftlich, es bleibt lange nutzbar und bietet den Menschen ein gesundes und komfortables Umfeld. In welchem Ausmaß ein Gebäude diesem Anspruch genügt, lässt sich anhand detaillierter Kriterien feststellen. Damit diese auch für den Normalverbraucher nachvollziehbar sind, gibt es bereits seit 2009 das Qualitätszertifikat der Österreichischen Gesellschaft für nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI). Bei der Beurteilung von Wohngebäuden wird auch besonderer Wert auf Schallschutz und die Qualität der Raumluft gelegt, aber auch niedrige Betriebskosten und die Möglichkeit, Räume flexibel zu nutzen spielen eine Rolle bei der Zertifizierung. Das Nachhaltigkeits-Zertifikat ist daher für alle, die Wohnraum suchen, ein sicheres Zeichen für Wohnqualität mit gutem Gewissen.
Hilfe bei der gezielten Suche
Doch wie findet man solche Immobilien? Zum Beispiel auf der Website der ÖGNI selbst, wo bisher zertifizierte Projekte vorgestellt werden. Ob dort gerade eine Wohnung frei ist, lässt sich hier allerdings nicht herausfinden. Für aktuelle Wohnungsangebote besucht man daher am besten eine gute Immobilienplattform, die auch Auskunft über Nachhaltigkeitskriterien einer Immobilie gibt. Die Plattform immoscout24.at kennzeichnet energieeffiziente und umweltfreundliche Immobilien seit 2025 mit einem eigenen Nachhaltigkeits-Symbol. Außerdem sehen Sie in den Inseraten deutlich die Energieklasse der Objekte (Heizwärmebedarf, Gesamtenergieeffizienzfaktor A bis G).
Die Plattform immoscout24.at kennzeichnet energieeffiziente und umweltfreundliche Immobilien mit einem eigenen Nachhaltigkeits-Symbol.