'Man weiß, man gehört da nicht hin'
Barbara Blaha regt mit „Arbeiterkind“-Sager auf
Über dieses Video wird mit Sicherheit noch lange debattiert! Barbara Blaha spricht in dem Posting des von ihr gegründeten linkslastigen "Moment-Magazins" über negative universitäre Erfahrungen, die ihrer Meinung nach auf ihren Status als Arbeiterkind zurückzuführen sind. Sie sei kein positives Beispiel und durchlebe keine Erfolgsstory, wie ihr nach eigenen Angaben angedichtet werde.
Ihre Begründung dafür: Sie sei nicht nur verzweifelt gewesen, weil sie ihren Seminarraum am ersten Tag an der Universität Wien nicht finden konnte, sondern weil immer und überall 'permanente Überforderung' verspürt hatte.
Gemischte Reaktionen
Das Echo darauf könnte in nicht bunterer Dissonanz erklingen. Manche berichten von ähnlichen Erfahrungen und fühlen sich verstanden. Es gibt allerdings auch sehr viele Leute, die mit sehr viel Kritik und sogar Häme auf die rote Bloggerin reagieren. Sie kritisieren Blaha dafür, dass sie Arbeiter- und Akademikerkinder gegeneinander ausspiele, und auch Studierende aus betuchterem Haushalt nicht mit einem Lageplan der Uni zur Welt gekommen seien.
Somit ist die beinahe schon aus antiken Zeiten stammende Diskussion, ob es in einem fortschrittlichen Land wie Österreich Arbeiterkinder schwerer haben, neu entfacht. Laut Statistik Austria ist die Antwort auf diese Frage übrigens ein klares Ja! 57% der Akademikerkinder machen wie ihre Eltern einen Hochschulabschluss, bei Arbeiterkindern liegt dieser Wert bei gerade einmal 7 Prozent.
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