Nur der Rückfahrsensor eines Autos verhinderte Schlimmeres.
Ein 24-Jähriger ist Montagabend kaum ansprechbar, verletzt und nur leicht bekleidet in einer Garagenausfahrt eines Hotels im Tiroler Wintersportort Sölden (Bezirk Imst) gelegen. Der Deutsche wurde bemerkt, als ein 21-Jähriger mit einem Pkw in Schrittgeschwindigkeit rückwärts aus der Garage fahren wollte. In einer Rechtskurve ertönte plötzlich der Rückfahrsensor und der Lenker entdeckte den Verletzten am Boden liegend. Laut Polizei war er zuvor aus einem Nachbarhaus gestürzt.
Warum der Mann aus dem Haus und damit sechs Meter tief auf die Garagenausfahrt gefallen war, blieb unklar. Nur kurze Zeit später fuhr der 21-Jährige mit dem Auto aus der Garage, wobei es "zum Kontakt" zwischen Fahrzeug und dem Verletzten kam.
Der Pkw-Lenker setzte jedenfalls einen Notruf ab und brachte den Deutschen, der eine offensichtliche Kopfverletzung hatte, in den Beherbergungsbetrieb. Dort wurde er vom Notarzt erstversorgt und anschließend mit dem Hubschrauber in die Innsbrucker Klinik geflogen, berichtete die Polizei, die weitere Erhebungen in dem Fall ankündigte.