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Sorgerechtsstreit

3 Monate Angst um Oliver

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Erst am 6. September gibt es einen Termin vorm dänischen Gericht.

Seit drei Monaten lebt der kleine Oliver (5) in Dänemark, nachdem ihn sein Vater entführt hatte. Und die Dänen kooperieren weiterhin nicht mit den österreichischen Behörden – mehr noch: Sie ignorieren sogar internationales Recht.
Wenige Tage nach der Entführung vor Olivers Kindergarten in Graz-Eggenberg beantragte Anwältin Britta Schönhart laut dem Den Haager Übereinkommen für internationale Kindesentführung die Rückholung von Oliver. „Innerhalb von sechs Wochen müssen die Behörden über diesen Antrag entscheiden“, so Schönhart.




Frist verstrichen.
Aber diese sechswöchige Frist ist längst verstrichen. Nun wurde die Mutter Marion W. (40) verständigt, dass die Verhandlung über die Auslieferung von Oliver am 6. September um 9.15 Uhr in Dänemark stattfinden wird. „Aus sechs Wochen machen die Dänen sechs Monate. Sie machen alles, um Oliver so lange wie möglich in Dänemark zu halten. Und die österreichischen Behörden lassen sich das alles gefallen“, so Mama Marion W. verzweifelt.


Urlaubszeit
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Die offizielle Begründung, warum die Frist nicht eingehalten werden konnte: Personalmangel wegen der Urlaubszeit. In Österreich droht dem dänischen Vater eine Anklage, weil die Mutter das alleinige Sorgerecht für Oliver hat. Eine Entscheidung über eine mögliche Anklage will das Oberlandesgericht in Kürze bekannt geben.

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