Aufregung um rechtsradikale

"Vikings Security"

Aufregung um rechtsradikale "Bürgerwehr"

OÖ. Eine selbst ernannte Bürgerwehr aus Bayern fasst derzeit in Österreich Fuß. Die Mitglieder der „Vikings Security Austria“ gehen auf „Streife“ und müssen einer Hierarchie folgen. Hauptaufgabe ist offenbar, mögliche Straftäter zu fassen und bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten.

Auf Facebook definiert sich die Gruppe als „Nachbarschaftshilfe“. Sie würde friedlich und unbewaffnet „innerhalb des rechtlich Erlaubten“ patrouillieren. Zumindest auf Facebook wurden virtuelle Ableger in Wien, Oberösterreich, der Steiermark und Salzburg, sogenannte „Divisionen“, gegründet. Wie viele Personen hinter dem Netz stecken, ist unklar. Die Anzahl der Follower ist online überschaubar. Es sind weniger als seinerzeit bei den rechtsex­tremen Identitären, aus deren Umfeld sich das Personal rekrutieren soll. Unter den Mitgliedern ist ein bekannter Rechtsextremer. Am 3. November will die Gruppe erstmals in Linz auftreten. Wo genau, will man nur Teilnehmern mitteilen.

In Bayern wird die Gruppierung jedenfalls als Splittergruppe einer unter Beobachtung des Verfassungsschutzes stehenden rechtsextremen Organisation gesehen.

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