Daran glauben die Österreicher

Wir alle feiern gerne Ostern, aber ...

Daran glauben die Österreicher

Wien. Heute feiern wir die Auferstehung von Jesus Christus, der uns durch seinen Tod am Kreuz von unseren Sünden befreit hat. Doch glauben wir auch daran?

  • 40 Prozent der Österreicher glauben, dass die Auferstehung von Jesus Christus unserem Tod einen Sinn gibt, ergibt eine Studie der Universität Wien.
  • 42 Prozent der Österreicher glauben überhaupt nur, dass es einen Gott gibt, das zeigt die aktuelle ÖSTERREICH-Umfrage (Research Affairs, 1.007 Befragte, 11.–17. April, Schwankungsbreite 3,2 %). Auch unter den Katholiken ist der Anteil der Gottgläubigen mit 51 Prozent relativ niedrig (bei den Protestanten glauben gar nur 48 Prozent an Gott). 35 Prozent der Österreicher glauben an ein „höheres Wesen“, 23 Prozent sind Atheisten.
  • Von jenen, die an einen Gott glauben, akzeptieren 54 Prozent das zentrale ­Dogma des Osterfestes: dass ­Jesus von den Toten wiederauferstanden ist.

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Gläubige Muslime. Zwar bekennen sich immer noch 86 Prozent zu einer der Glaubensgemeinschaften, doch der Glaube an Gott ist nur bei den Muslimen hoch: Sie glauben zu 86 Prozent an die Existenz Gottes.

In die Kirche gehen. Auch die Zahlen, die die religiöse Praxis abbilden, sind stark rückläufig. Nur 15 Prozent der Österreicher gehen laut Uni-Wien-Studie mindestens einmal die Woche in die Kirche, vor 20 Jahren waren das noch 23 Prozent. 45 Prozent gehen nur zu besonderen Anlässen, 27 Prozent gehen überhaupt nie (1999: 17 %)

Beten. Bemerkenswert allerdings: 25 Prozent der Befragten geben an, mehrmals in der Woche außerhalb der Gottesdienste persönlich und für sich allein zu beten (16 % sogar täglich). 30 Prozent hingegen nie.

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Papst positiv. Gute Werte gibt es für den Papst: 68 Prozent der Österreicher sind laut ÖSTERREICH-Umfrage mit der Amtsführung von Papst Franziskus zufrieden (21 % sind sehr, 47 % eher zufrieden). Nur 13 Prozent sind mit dem Stellvertreter Gottes in Wien überhaupt nicht zufrieden.

Papst-Messe: 100.000 Menschen am Petersplatz

Es ist die Woche des Papstes in Rom. Höhepunkt mit feierlichem Segen „Urbi et Orbi“.

Rom. Am Sonntag drängen mehr als 100.000 Gläubige auf den Petersplatz. Um 10.30 Uhr beginnt Papst Franziskus mit der Ostermesse, um die Mittagszeit kommt der Höhepunkt des Osterfestes: Der heilige Segen „Urbi et Orbi“ (der Stadt und dem Erdkreis). Weltweit sehen Mil­lionen Menschen per Live-Übertragung zu.

Ende. Papst Franziskus beendet am Montag die wohl arbeitsreichste Woche des Jahres mit dem Regina-Coeli-Gebet – es wird dabei der ­heiligen Maria gedacht.

Palmsonntag. Startschuss für die Karwoche war vergangenen Sonntag die Palmsonntagsmesse. Mit der Prozession erinnerte Franziskus an den Einzug Jesu in Jerusalem kurz vor seiner Kreuzigung.

Klima-Streik. Am Mittwoch traf der Papst die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg, 16. Sie forderte  das Kirchenoberhaupt auf, bei ihren freitäglichen Streiks mitzumachen.

Fußwaschung. Am Gründonnerstag stand in der Früh die Chrisammesse auf dem Programm, am Nachmittag die Gründonnerstagsliturgie mit Fußwaschung im Gefängnis von Velletri nahe Rom.

Am Karfreitag gedachte der Papst in der vatikanischen Basilika des Todes Jesu Christi am Kreuz, danach fand der Kreuzweg am Kolosseum statt. Tausende beteten mit. Thema der Meditationen heuer war Menschenhandel.

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