Hietzing sagt Nein zum Parkpickerl

Befragungssergebnis

Hietzing sagt Nein zum Parkpickerl

Nach Währing hat sich nun auch Hietzing gegen die Einführung entschieden.

So wie vergangene Woche der Wiener Bezirk Währing hat nun auch Hietzing (13. Bezirk, Anm.) "Nein" zum Parkpickerl gesagt: 78,5 Prozent (18.618 Personen) sprachen sich im Rahmen einer Bürgerbefragung gegen die Einführung einer flächendeckenden Kurzparkzone aus, 21,5 Prozent (5.113 Personen) votierten dafür. 113 Stimmen waren ungültig.

Insgesamt wurden in Hietzing rund 41.000 Fragebögen versendet. Etwa 24.000 davon wurden retourniert - was eine Wahlbeteiligung von rund 59 Prozent ergibt.

Zuletzt hatte Währing (18. Bezirk, Anm.) sich gegen die Einführung des "Pickerls" ausgesprochen. Wobei dort sogar zwei Mal abgestimmt wurde. Das erneute Votum wurde durchgeführt, da die angrenzenden Westgürtel-Bezirke seit Herbst 2012 bewirtschaftet werden. Der Stellplatzdruck ist seither auch in Währing angestiegen. Die Währinger lehnten aber auch bei der zweiten Ausgabe das Parkpickerl ab - mit einer Mehrheit von rund 56 Prozent.

Die Stadtopposition reibt sich ob des deutlichen Votums bereits die Hände. Manfred Juraczka von der Wiener ÖVP: "Nach der Entscheidung in Währing haben nun auch die Bewohner/innen von Hietzing den Plänen der grünen Vizebürgermeisterin eine klare Abfuhr erteilt.

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