Video zum Thema Flammen-Inferno nach Gas-Explosion
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Gasexplosion

Inferno: Todesopfer war TÜV-Mitarbeiter

Dramatische Szenen im Marchfeld (NÖ): Am Dienstag um 8.50 Uhr erschütterte ein ohrenbetäubender Knall die OMV-Erdgas-Pumpstation in Baumgarten an der March. Ein überirdisch verlaufendes Gasrohr explodierte, eine heftige Druckwelle entstand. Sofort loderte ein Feuerball über der Unglücksstelle.

Ein Sicherheits-Mitarbeiter des TÜV hatte keine Chance. Der 32-jährige Familienvater, der einen neuen Anlagebehälter überprüfen sollte, stand zu nah am Brandherd. Er erlitt schwerste Verbrennungen und starb noch an der Unfallstelle. Weitere 21 Arbeiter, mehrheitlich der Gas Connect (Tochterfirma der OMV), wurden verletzt. Einer musste mit dem Hubschrauber ins AKH gebracht werden.

Sechs Häuser in Flammen. Das Feuer breitete sich rasant aus: Sechs Nebengebäude am Gelände gingen in Flammen auf. 240 Männer der Feuerwehr waren im Extrem-Einsatz: ­Wegen der starken Hitzeentwicklung begannen sogar die Autos, die in der Nähe standen, zu schmelzen.

Video zum Thema Video zeigt Gasstation in Flammen
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Gas abgedreht, um weitere Explosionen zu verhindern

Sofort wurde ein Haus mit 60 Bewohnern evakuiert. Die OMV fuhr die Gas-Zufuhr herunter, um keine weiteren Explosionen zu riskieren. Als Ursache wird ein „technisches Gebrechen“ vermutet. Die Gasversorgung in Österreich ist – mitten in der Heizsaison – nicht in Gefahr.

Reportage: A. Hlawatsch

Video zum Thema Gasexplosion in Niederösterreich
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Das sagen die Betroffenen vor Ort in Baumgarten an der March

»Vergleichbar mit einer Hiroshima-Bombe«
Anrainer Rudolf Mandl (70)

„Die Höllenexplosion war vergleichbar mit einer Hiroshima- Bombe. In keinem Actionfilm könnte ich mir so was vorstellen.“

»Wir dachten, unser 
Haus stürzt ein«
Simon (82), Edeltraud (80)

„Wir waren beim Frühstück, da hörten wir diesen Krach, die Scheiben haben gescheppert, wir dachten, das Haus stürzt ein.“

»Die Versorgung für Österreich gesichert«
Andreas Rinofner, Gas Connect

„Die Gaseinflüsse wurden abgeschaltet, damit nichts weiter passieren kann. Die Versorgung für Österreich ist aber gesichert.“

 
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