A22-Skandal: Endlich sind Bauarbeiter da

Wieder Mega-Stau auf A22 und A23

A22-Skandal: Endlich sind Bauarbeiter da

Dienstag brach in ganz Wien der Verkehr zusammen – A22-Baustelle bleibt Skandal.

Stau auf der Südeinfahrt bis Inzersdorf, Stau aus Richtung Norden von Hirschstetten bis zum Verteilerkreis, Stau aus Richtung Stockerau auf der gesamten Donauuferautobahn (A22).

30 Kilometer Stau
Die Kombination aus Regen und dem Planungschaos der Asfinag mit gleich sechs (!) gleichzeitig laufenden Mega-Baustellen auf Wiens Autobahnen führte am Dienstag zu Staus mit einer Gesamtlänge von 30 Kilometern.

Erste Bauarbeiter da
Die ÖSTERREICH-Storys darüber, dass auf der neuesten Baustelle beim Kaisermühlentunnel/Auffahrt A23 zwei Tage lang kein Bauarbeiter gesichtet wurde, hat einen Proteststurm ausgelöst – so wirft ÖVP-Chef Gernot Blümel dem Verkehrsmanagement der Stadt „völliges Versagen“ vor. Jetzt reagierte die Asfinag: Dienstag um 11.30 Uhr wurden am Damm hinter der Baustelle erstmals Baumaschinen und Arbeiter gesichtet.

Die Asfinag lässt sie jetzt sichtbar agieren, weil die Begründung, dass in der Nacht und hinter Schutzwänden gearbeitet würde, bei den zornigen Autofahrern auf wenig Gegenliebe gestoßen war. Im internationalen Vergleich wirkt die Baustelle trotzdem recht verwaist.

Josef Galley

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