Amok-Biker: Zeugen schildern den Horror-Crash

Polizist wollte Kinder über Straße lotsen

Amok-Biker: Zeugen schildern den Horror-Crash

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Cop im Spital, Häftling wieder im Häfen.

Die Irrsinnsfahrt von Erdinc A. auf der Yamaha RN 12 seines Bruder sorgte vor mehr als einer Woche für Angst und Schrecken. Wie berichtet, rammte er in der Rußbergstraße eine Polizisten.

150 km/h

Ein Ehepaar, das alles ansehen musste, schildert gegenüber ÖSTERREICH: „Der Bereich dort ist eine 30er-Zone und der Motorradfahrer kam mit 150 Sachen angerauscht. Der Polizist stand auf der Straße beim Schutzweg, weil er Kinder über die Straße lotsen wollte, und nicht, um den Biker aufzuhalten.“ Der Bruder von Erdinc A. dagegen beteuert, dass der Cop dem Motorradfahrer mehrmals in der Weg „sprang“, um ihn aufzuhalten, und Erdinc nicht ausweichen konnte.

Das Ehepaar sieht das anders: „Der Biker hat sich umgedreht, weil er geschaut hat, wo die Verfolger, bleiben, dann gab er Gas.“ Vor den Augen von 30 Schulkindern, die am Gehsteig standen, um über den Schutzweg zur Bushaltestelle zu gehen, rammte der Biker den Beamten.

Kritisch. „Es war so schrecklich. Der Polizist wurde 5 Meter in die Höhe katapultiert, ein abgetrennter Fuß (der im Spital wieder angenäht wurde, Anm.) flog in eine andere Richtung.“ Der Zustand des Cops ist weiter kritisch. Erdinc A. wurde vom Spital in Krems wieder – mit Halskrause und leichten Brustverletzungen – in die Justizanstalt Hirtenberg gebracht. Die Behörden ermitteln wegen Mordversuchs. Sein Anwalt spricht von einem Fahrlässigkeitsdelikt. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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