Arbeiter
 krachen 
in Railjet: schwer verletzt

Südoststeiermark

Arbeiter
 krachen 
in Railjet: schwer verletzt

Von Zug gerammt und durch die Luft geschleudert. Einer schwebt in Lebensgefahr.

Andreas S. fuhr die Strecke zu seinem Arbeitsplatz in Hatzendorf in der Südoststeiermark beinahe jeden Tag, kannte sie bereits in- und auswendig. Doch Samstagabend wurde ihm diese Routine zum Verhängnis. Auf einem unbeschrankten Bahnübergang übersah der 40-Jährige einen Zug.

Wie es zum dem Unglück kommen konnte, ist völlig unklar. Denn die Straße, auf der der Arbeiter aus Fürstenfeld mit seinem Kollegen unterwegs war, führt parallel zu den Bahngleisen. Der Railjet fuhr also einige Zeit direkt neben dem Firmenwagen der beiden her. Doch Andreas S. dürfte den Zug nicht bemerkt haben und fuhr trotz Signals des Lokführers auf den Übergang.

Mit voller Wucht wurden die beiden Männer auf der Beifahrerseite gerammt. Der Bus flog 20 Meter durch die Luft und landete in der Böschung eines Bachbetts. Der Lenker wurde schwer verletzt. Noch schlimmer erwischte es aber seinen Beifahrer: Gerald W. aus Deutsch-Kaltenbrunn bei Jennersdorf im Burgenland hatte durch den Aufprall derart schwere Verletzungen erlitten, dass er auch am Sonntag noch in Lebensgefahr schwebte.

Die Rettungskräfte waren schnell vor Ort, die Bergung stellte sich aber als schwierig dar: „Wir mussten zuerst einen Baum umschneiden, um die Verletzten erreichen zu können“, schilderte Gerald Auner, Kommandant der Feuerwehr Hetzendorf, den Einsatz. Die beiden Arbeiter wurden ins Spital nach Graz geflogen.

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