Asyl-Duo als Serienräuber

Westbahnhof-Szene

Asyl-Duo als Serienräuber

Weil sie kaum Geld hatten, aber häufig Drogen konsumierten, wurden zwei Asylwerber kriminell.

Die Situation im und rund um den Westbahnhof scheint noch lange nicht bereinigt. Obwohl die WLAN-Zeiten beschränkt und Kon­trollen durch Securitys und Polizei verstärkt wurden, ist die Szene dort weiter höchst aktiv. Bei einem ÖSTERREICH-Lokalaugenschein vor wenigen Tagen wurde vor den Augen der Reporter ein Supermarktkassier von einem Junkie-Kunden blutig geschlagen, überall sitzen oder streifen augenscheinlich fadisierte junge Männer herum, hören laut Musik und trinken Bier, nur zum Kiffen geht’s nach draußen.

Haft
Zwei Jugendliche aus dieser Szene wurden jetzt von der Polizei als Serienräuber ertappt, die am Europaplatz und in der Gasgasse gleichaltrige Einheimische abpassten und ihnen Geld und Handys wegnahmen. Mindestens ein Opfer wurde dabei auch verprügelt. Der mutmaßliche Haupttäter ist ein 18-jähriger Afghane, der bereits wegen eines früheren Überfalls in Haft ist und quasi im Gefängnis anhand der Personenbeschreibung ausgeforscht wurde. Der Komplize ist ein Äthiopier, der in Ternitz in Asylbetreuung war. Der 15-Jährige sitzt in Wiener Neustadt in U-Haft. Dem Duo werden mindestens fünf Coups angelastet. Für die beiden gilt die Unschuldsvermutung.

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