Aufregung um 100.000 Euro für Mahü-neu-Werbung

Wien

Aufregung um 100.000 Euro für Mahü-neu-Werbung

Grüne Verkehrsstadträtin engagierte PR-Agentur, um Fuzo "besser zu verkaufen".

100.000 Euro kassierte eine SPÖ-nahe Werbeagentur aus dem Budget der Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (G) dafür, dass sie mit einer Werbebroschüre und Öffentlichkeitsarbeit Stimmung für die neue Fußgängerzone auf der Mariahilfer Straße machte -mit mäßigem Erfolg. Auch nach Wochen wird über die Mariahilfer Straße gestritten.

ÖVP: "Geld für Mission impossible verpulvert"

"Das Geld hätte die Verkehrsstadträtin besser in sorgfältige Planung investiert. Das Chaos-Projekt Mariahilfer Straße hätte nicht mal der beste Werber verkaufen können", ätzt ÖVP-Chef Manfred Juraczka. "Warum musste eine externe Werbefirma zugekauft werden? Wozu hat die stadteigene Mobilitätsagentur 9 Mio. Euro Budget?" FPÖ-Verkehrssprecher Toni Mahdalik ortet "rot-grüne Freunderlwirtschaft". Das Büro der Verkehrsstadträtin verteidigt den Auftrag: "Bei großen Projekten ist es durchaus üblich, eine Werbefirma für die Öffentlichkeitsarbeit zu engagieren." Die Stadt sei dabei günstig davongekommen: "100.000 Euro für die Kampagne sind das untere Preisniveau", heißt es aus dem Büro Vassialkou.

(ber)

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